Sonntag, 28. März 2021

Wir bauen einen Pool - 5. das Becken wird gemauert

Nachdem sich die Bodenplatte ein paar Tage ausruhen und aushärten konnte ging es in der folgenden Woche auch gleich weiter. Zunächst wurden die Schalungen entfernt und natürlich jede Menge Steine angeliefert. Dann ging es auch gleich richtig mit Mauern los. zuerst wurde wieder alles genau eingemessen und Richtschnüre gespannt. Dann wurden, beginnend an den Ecksteinen, die Wände des Pool gestellt. So bekommt man auch gleich eine Vorahnung wie groß der spätere Pool nun genau wird. Nachdem nach den ersten beiden Tagen die Umrisse erkennbar waren sind die Mauern richtig schnell "gewachsen", sodass am Ende der Woche bereits fast rundum die endgültige Wandhöhe erreicht war und man schon mal probehalber in den Pool steigen konnte.

wie kommen die Steine in die Grube? - mit dem Bagger...

die Ecksteine stehen...

die ersten Steine sind gesetzt...

die Mauern "wachsen"...

die endgültige Höhe ist fast erreicht

am Ende der ersten Woche mauern

Einlaufdüsen und Vorbereitung für die Gegenstromanlage


Nachdem in der ersten Woche der Mauerarbeiten die endgültige Höhe des Pool fast erreicht war wurde im Innenbereich des Pool weiter gearbeitet. Schließlich wollten wir nicht einfach nur ein viereckiges Becken haben sondern auch eine Treppe zum bequemen Einstieg und am anderen Ende eine Sitzgelegenheit im Wasser. Da kann man sich später im Wasser hinsetzen und lässt sich von den Düsen den Rücken massieren... Also wurden die Treppe und die "Sitzbank" aus den selben Hohlsteinen wie die Poolwände gebaut um, genauso wie die Wände, mit Beton ausgegossen zu werden. Auch hier wurde wieder nicht an Bewehrungsstahl gespart, damit das Ganze im Nachhinein auch stabil ist. Da merkt man auch die Erfahrung der Jungs von Pollok, dass dies nicht der erste Pool ist den sie bauen. In der zweiten Woche war es am Mittwoch mal wieder Zeit für etwas Beton. Vorsichtshalber haben wir unsere Hausfassade wieder mit Styropor "gepolstert" und es war wieder einmal faszinierend wie sich diese riesigen Betonmischer LKW's in unsere Einfahrt zwängen, aber es natürlich alles gut gegangen. Nur der Unterbau unserer Terrasse war für derartige Belastungen natürlich nicht ausgelegt und hat entsprechend nachgegeben. Das wird nochmal einen ziemlichen Haufen Arbeit bedeuten, das alles wieder zu richten und das genaue Niveau herzustellen. Ich glaube, die Terrasse bauen wir dann dieses Jahr doch nicht wieder auf.. Zuerst muss ja auch Pool fertig werden und dann sehen wir weiter was wir mit dem Garten machen. Bei der Gelegenheit stellt sich natürlich auch die Frage wo wir die Technik für den Pool unterbringen. Die Sandfilteranlage für den alten Intex- Pool war ja in einer umfunktionierten Kissenbox als Gartenbank untergebracht. Für den neuen und deutlich größeren Pool brauchen wir natürlich auch eine deutlich größere Filteranlage. Auch soll später mal eine Wärmepumpe und eine Salz- Elektrolyse- Anlage zur automatischen Chlorierung des Wassers dazu kommen. Wenn mal alles fertig ist wollen wir an der Stirnseite des Pool noch eine Terrasse als Liegebereich und ein Gartenhäuschen aus Kunststoff von Crossfillex bauen. So ein Gartenhäuschen haben wir schon seit 2015 für unsere Gartenutensilien und sind damit voll zufrieden. Aber das Gartenhaus kann erst gebaut werden, wenn der Bereich gepflastert und hergerichtet ist. Also brauchen wir eine Übergangslösung, wo die Sandfilteranlage inzwischen untergebracht wird. Hier hatte meine Frau mal wieder den rettenden Einfall für diesen Zweck eine Mülltonnenbox zu nehmen. Die gibt es ja auch in etwas größeren Ausführungen für bis zu drei Mülltonnen. Und außerdem kann man diese später auch als Unterstand für andere Dinge verwenden. So steht die Pooltechnik zumendest trocken und wettergeschützt.


die Box für die Filteranlage...


die Sitz- Stufe wird gebaut

unsere Bank im Pool...

der Skimmer ist eingesetzt

die Treppe

Polster für die Fassade...

hier kommt Beton...

wieder ziemlich eng...

passen die alle rein...?

zum Glück gibt die Hecke etwas nach.

ob wir das wieder gerade bekommen...?

alles aufgefüllt...

das fertige Ergebnis

 11.02.2022

Donnerstag, 11. März 2021

Wir bauen einen Pool - 4. die Bodenplatte

Nachdem in nur drei Tagen die Grube für unseren Pool fertig war sollte heute am Donnerstag auch gleich die Bodenplatte gegossen werden. Zunächst einmal wurde der spätere Pool mittels Laser genau ausgemessen und die Schalung für die Bodenplatte erstellt. Zwischenzeitlich hatte der andere Kollege von Pollok die nötigen Bewehrungsmatten geholt. Auch die Zusammenarbeit mit UK Schwimmbadtechnik hat super funktioniert, sodass wir sämtliche benötige Einbauteile wie Skimmer, Bodenablauf, Düsen und so weiter schon ein paar Tage zuvor geliefert bekommen haben. Schließlich muss der Bodenablauf ja in die Bodenplatte eingegossen werden. Zum Glück war ich wieder mal im Homeoffice als die Frage aufkam, wo denn nun eigentlich der Bodenablauf positioniert werden sollte. Auch hier konnten die Kollegen von Pollok aufgrund ihrer Erfahrungen ein paar Tips und Hinweise geben. Ich habe dann einfach spontan entschieden den Bodenablauf mittig im vorderen Bereich des Pool zu positionieren. Ob das jetzt optimal ist oder nicht, ich finde es jedenfalls im Nachhinein gar nicht so schlecht. Nachdem die vorbereitete und eingeschalte Fläche mit Folie ausgelegt war und die Bewehrungen eingebracht wurden konnte der Beton kommen. Ein kurzer Schwatz mit den Bauleuten und war der Ansicht, dass der Beton frühestens am Nachmittag kommen würde und sich irgendwann ein Betonmischer meldet. So zog ich mich mit einer Tasse Kaffee ins Arbeitszimmer zurück und wählte mich zum anstehenden Online Meeting ein. Umso erstaunter war ich, als plötzlich unser Sohn ins Arbeitszimmer gestürmt kam und meinte es steht ein LKW vor seinem Fenster. Wohlgemerkt im Obergeschoss... Auch wenn ich es nie für möglich gehalten hätte hat sich doch tatsächlich die Betonpumpe in unsere schmale Zufahrt zwischen Hecke und Hauswand gequetscht und gleich dahinter stand der Betonmischer. Wir hatten vorsichtshalber entlang der Hausfassade Dämmplatten aus Styropor befestigt um ein eventuelles Malheur abzumildern, aber dass ein riesiger LKW nur wenige Zentimeter neben der Hauswand steht hätte ich nie gedacht. Das war echt eine Meisterleistung des Beton- Fahrers. 

die Bewehrung wird geliefert

die Einbauteile für den Pool

die fertig eingeschalte Bodenplatte

alles vorbereitet

wie kommt die Betonpumpe hier rein...?

oh Mann ist das eng...

bitte lasst das Haus stehen...

der Beton "läuft"

jetzt wird gekleckert...

die fertige Bodenplatte
08.02.2022

Mittwoch, 10. März 2021

Wir bauen einen Pool - 3. die Erdarbeiten

Nachdem der doch in diesem Februar recht reichliche Schnee endlich weggetaut ist und es jetzt Anfang März auch weitestgehend frostfrei ist soll auch unser Projekt Poolbau weiter gehen. Noch sieht alles ruhig und friedlich aus und die Regenwürmer befinden sich noch im Winterschlaf. Aber das soll sich gleich ändern.

noch ist alles ruhig

Nachdem die Baufahrzeuge (Bagger und Radlader) abgeladen wurden, wurde zunächst erstmal eine provisorische Baustraße mit Holzplatten ausgelegt um den Untergrund nicht unnötig zu beeinträchtigen. Allerdings ist jetzt, Anfang März, der Boden noch so aufgeweicht, dass an unseren ehemals schönen Rasen derzeit nicht mehr zu denken ist. Als nächstes wurde die Position des späteren Pool ausgemessen und mittels Farbspray markiert. Das die Baugrube etwas größer wird als der eigentliche Pool war mir natürlich vorher klar, aber es ist dennoch erschreckend, wie groß dieses "Loch" im Garten dann tatsächlich wirkt. Bleibt uns da überhaupt noch genügend von Garten übrig? 😏 Aber für etwaige Änderungen ist es jetzt sowieso zu spät und eigentlich freuen wir uns ja auch auf unseren großen Pool. 

die "Baustraße"

hier kann man schon den späteren Pool erahnen...


es geht los...

die Ausmaße des Pools - ein ziemlich großes Loch

der Aushub des ersten Tages...

auch das "stille Örtchen" ist schon da...

Ich hätte niemals gedacht, dass es so schnell geht mit den Erdarbeiten. In gerade einmal drei Tagen waren die Erdarbeiten fertig. Die Jungs von Pollok waren echt fleißig gewesen und jeden Tag bis Nachmittags auf der Baustelle. Selbstverständlich haben wir unsere Bauleute täglich mit frischen Kaffee versorgt. Durch die allgegenwärtigen Einschränkungen durch die Corona Pandemie musste ich auch einige Tage im Homeoffice arbeiten und konnte so glücklicherweise beim Bau live dabei sein und immer mal unserem zukünftigen Pool vorbei schauen. Nachdem in nur drei Tagen die komplette Grube für den Pool ausgehoben und schon ein Großteil des Erdaushubs abtransportiert wurde, sollte nun am Donnerstag die Bodenplatte gegossen werden. 

die Tiefe passe schon mal...

unser schöner Rasen... 😭

die stark beanspruchte "Baustraße"

die Grube ist fertig...

braucht jemand Sand ...?

08.02.2022

Sonntag, 11. Oktober 2020

Wir bauen einen Pool - 2. die Vorbereitungen

 Nachdem wir uns nunmehr darüber im Klaren waren, dass wir einen "richtigen" Pool bauen wollen und keinen Schwimmteich stellte sich natürlich die Frage wie das Ganze ablaufen sollte. Unser Grundstück ist vorn von der Straße aus gesehen schon ziemlich zugebaut. Allerdings haben wir ja noch die Möglichkeit durch die Garage hindurch zu fahren. Meine Frau hatte ja damals die gute Idee, auch hinten ein Garagentor einzubauen, was uns schon bei so mancher Party gute Dienste geleistet hat und so konnte man auch schon ein paar mal einfach einen Anhänger aufs Grundstück schieben. Aber ob das für so einen Poolbau ausreicht? Leider bewahrheiteten sich bei einem vor Ort Termin mit Herrn Pollok unsere Befürchtungen. Um mit dem Radlader durch die Garage zu fahren reicht die Durchfahrtshöhe leider nicht aus und einen Kollegen dauerhaft mit der Schubkarre Pendelverkehr laufen zu lassen ist ja nicht wirklich eine Option. Aber halt! Es gibt ja noch die Option von hinten über den Spielplatz an das Grundstück heran zu fahren. Da könnte der LKW für den Aushub rückwärts ran fahren und gleich beladen werden.
Also gleich mal Kontakt mit dem Grünflächenamt der Stadt aufnehmen und mal nett nachfragen.

hier könnte man doch gut ran fahren...

Leider war es dann doch nicht ganz einfach wie wir uns das vorgestellt hatten.
Zum einen hätten wir nicht die ohnehin vorhandene Lücke direkt zu unserem Zaun nutzen dürfen, sondern hätten auf eigene Kosten die ganzen Büsche und Sträucher entfernen müssen. Dann noch die Verkehrssicherungspflicht und nach Beendigung der Baumaßnahme alles wieder schön herrichten. Außerdem sollten wir zum Schluss noch die Grünanlage auf eigene Kosten pflegen und für drei Jahre eine Garantie übernehmen dass alles gut anwächst und im Zweifelsfall noch mal nachpflanzen. Das war uns dann doch ein zu großes Risiko.

Als letzte Möglichkeit blieb uns daher lediglich noch, die Terrasse an der Hausseite zu demontieren, drei Heckenpflanzen zu entfernen uns somit eine ca. 2,5m breite Zufahrt zum Grundstück zu schaffen. Eigentlich wollten wir ja unsere Terrasse gern erhalten, aber irgendwie muss der Aushub ja vom Grundstück kommen und die Baumaterialien zum Pool. Meine Frau hatte zwischenzeitlich noch die, nicht ganz ernst gemeinte, Idee die Grube für den Pool in Eigenleistung zu graben. Aber mal ehrlich, bei einem Pool von 8m x 4m und 1,50m Tiefe braucht man eine Grube von circa 10m x 6m bei mindestens 2m Tiefe. Alles zusammen mal grob überschlagen ca. 150t Erdaushub. Bei allem Elan, das wird dann kein Pool, sondern eher mein eigenes Grab... 😅. Auch sind meine Erfahrungen bezüglich Baggerarbeiten überschaubar, um nicht zu sagen nicht vorhanden. Da überlasse ich das Ganze doch lieber den Experten. 

Nachdem das Wetter Anfang September nicht mehr so heiß zum baden war wurde der bisherige Intex Pool inklusive Sandfilteranlage und Zubehör demontiert und gut verpackt. Da ein Kollege meiner Frau Interesse hatte den Pool für seinen Sohn weiter zu nutzen hatten wir auch gleich einen Abnehmer.
Anschließend machten wir uns voller Vorfreude daran den Handwerkern die Zufahrt zum Grundstück zu ermöglichen.
Die Hecke wird "gerodet"

da wäre schon mal Platz...

Nachdem die drei Heckenpflanzen entfernt wurden haben wir zumindest schon mal eine schöne breite Zufahrt zum Grundstück. Allerdings ist unsere WPC- Terrasse ja alles andere als befahrbar. Als erstes wurden Fotos vom aufgebauten Zustand der Terrasse gemacht und die einzelnen Dielen bezeichnet. Dann wurde vorsichtig begonnen die Terrasse Stück für Stück zu demontieren. Jede einzelne Diele wurde auf der Unterseite beschriftet. Schließlich soll die Terrasse ja zum Schluss wieder aufgebaut werden. Die einzelnen WPC- Dielen, immerhin bis zu 5m lang, wurden als Stapel auf der verbliebenen Terrasse abgelegt und warten dort auf den Wiederaufbau der Terrasse. Zum Glück müssen wir nur den rechten Teil der Terrasse entfernen und behalten den größten Teil noch zur Nutzung. Leider mussten wir auch feststellen, dass die Mitarbeiter unseres damaligen Gartenbauers doch nicht die Experten im Terrassenbau waren. Zum Einen ist die Gründung auf Terrassenplatten nicht ganz so optimal und zum Anderen wurde zum Teil recht abenteuerlich mittels Dachpappe und anderen Materialien versucht einen Höhenausgleich hin zu bekommen. Das machen wir in jedem Fall besser, wenn wir die Terrasse wieder aufbauen. Das hat man als Kunde halt von oben nicht so gesehen als die Terrasse lag. 
Hier ist die Terrasse noch komplett...

die ersten WPC- Dielen sind ab...
die fragwürdigen Unterlagen...


fast geschafft... der Rest der Terrasse bleibt...

sollte als Durchfahrt ausreichen...

Da die Unterkonstruktion nur lose auf den Platten aufliegt konnte diese auch problemlos entfernt werden. Die Steine lassen wir erstmal so im Kies liegen. Somit haben wir eine ausreichend große Zufahrt zum Grundstück und der Poolbau kann im kommenden Jahr beginnen. Hoffentlich bekommen wir das jemals wieder zusammen... 😬 Eigentlich war angedacht, dass die Erdarbeiten bereits im Oktober beginnen, aber leider gab es Verzögerungen auf anderen Baustellen, sodass Herr Pollok meinte, dass es wohl erst im kommenden Jahr was werden würde. Eventuell kann er uns noch im November oder Dezember rein schieben, sofern das Wetter passt, aber das ist halt sehr fragwürdig. Wir haben natürlich auch volles Verständnis dafür, dass einmal begonnene Baumaßnahmen zuerst beendet werden. Noch dazu wenn es bei anderen um Arbeiten am oder im Wohnhaus geht. Ob unser Pool nun im Herbst oder im kommenden Frühjahr gebaut wir ist ja egal. Anbaden würden wir im Dezember ja sowieso nicht mehr.

07.02.2022





Sonntag, 30. August 2020

Wir bauen einen Pool - 1. die Vorüberlegungen

Nachdem mit dem Einzug des Kaminofens das letzte Puzzleteilchen der Innenausstattung abgeschlossen war, dachten wir eigentlich, dass wir soweit "rum" sind. 
Innen ist alles genau so wie wir es schon immer haben wollten und die Außenanlagen sind auch in einem schönen und vor allem pflegeleichten Zustand. Im Frühjahr den Rasen vertikutieren und ordentlich düngen, die Topfpflanzen wieder ordentlich herrichten und jede Woche einmal Rasen mähen.
Zwar gab es immer mal wieder Gedankenspiele die Außenanlagen nochmal zu verändern, aber im Großen und Ganzen waren wir doch ganz zufrieden. 

Da sich ab Mitte 2020 auch bei uns so langsam abzeichnete, dass es mit großen und weiten Reisen erstmal für die nächste Zeit vorbei zu sein scheint und außerdem auch unser örtliches Schwimmbad geschlossen wurde bis irgendwann mal in ferner Zukunft ein neues Bad gebaut werden soll, wollten wir auch Zuhause unser eigenes kleine Badeparadies haben. Aber lohnt sich das überhaupt? Und was machen wir, wenn die Badesaison wieder vorbei ist? Und dann ist so ein Pool ja auch nicht gerade günstig. 
Also wieder einmal viele offene Fragen und einige schlaflose Nächte. Wir hatten vor einiger Zeit schon mal überlegt uns vielleicht einen Schwimmteich im Garten bauen zu lassen. Da hat man zumindest auch während der kälteren Jahreszeit noch was davon und kann dann trotzdem baden. Also im Internet durch diverse Seiten gestöbert und in manchen Foren gelesen. Hmm, so ein Schwimmteich braucht ziemlich viel Platz. Mindestens das doppelte, besser das drei bis vierfache der Badefläche als Filter und Regenerationszone. Und nur so ein kleines "Loch" zum baden wollten wir auch nicht. Da könnte ich mir ja auch kühles Wasser in die Badewanne lassen. Also doch lieber einen "richtigen" Pool? Wir haben ja schon einen Intex- Pool von immerhin 4,57m Durchmesser, welcher vor allem von unserem Junior gern genutzt wird. Aber wie lange hat er da noch Freude dran. Er springt ja immer gern von der Leiter ins Wasser dass der ganze Pool wackelt, auch wenn man das eigentlich nicht machen sollte.

Also einfach mal auf diversen Seiten lesen und sich ganz unverbindlich beraten lassen.
Zum Glück haben wir ja gleich mehrere Anbieter in der Nähe und zwei renommierte Firmen auch direkt vor Ort. Also schnell mal einen Termin gemacht und auf zum Beratungsgespräch.

Aber halt, so einfach ist es nun auch wieder nicht. Was wollen wir denn überhaupt?
Wir groß und vor allem wie tief soll der Pool den werden? Möchten wir einen Fertigpool, der als eine "Wanne" geliefert wird oder doch lieber einen individuell gebauten Pool? Also doch wieder reichlich Beratungsbedarf. Nach vielen Diskussionen und Überlegungen wurden unsere Vorstellungen konkreter. Also einen runden Pool oder eine Acht wollten wir schon mal nicht haben. Dann schon lieber ein klassisches Rechteck. Zum Glück hatten im Familienkreis schon einige einen Pool, sodass wir etwas abgucken konnten. Am Ende waren wir uns dann einig. Wir bauen einen rechteckigen Pool in den Maßen von 8m x 4m und einer Tiefe von ca. 1,5m damit auch alle Familienmitglieder gut drin stehen können und ihren Spaß haben. 

Also auf zum Beratungstermin. Prinzipiell ist ja heutzutage alles möglich. Nachdem wir verschiedene Anbieter kontaktiert hatten wurde auch bald der erste Termin bei einer Poolbau- Firma vor Ort vereinbart. Das Konzept hörte sich soweit auch ganz gut an. Der die Poolwände aus Styropor- Hohlsteinen werden auf eine vorhandene Bodenplatte gestellt, verklebt und mit Beton ausgegossen. So entsteht das eigentliche Becken, in welches dann die Poolfolie geklebt wird. Soweit so schön, dann erstellen Sie uns doch bitte mal ein Angebot und, ach ja, hätten Sie vielleicht einen Partner für die Erd- und Betonarbeiten? So ganz zufrieden waren wir nach diesem ersten Termin nicht. Irgendwie hat für uns die Chemie nicht so ganz gestimmt. Wir sind zwar sicherlich nicht die lukrativsten Kunden, welche gleich Großaufträge vergeben, aber doch sicher keine Bittsteller. Auch der empfohlene Tiefbauer wollte sich nicht so richtig zu einem Angebot hinreißen lassen. Also wegen Reichtum geschlossen. Da wir sowieso unsere Bedenken hatten schauten wir unverbindlich mal bei UK- Pooltechnik bei uns in Delitzsch vorbei. Auch wenn es immer eine Frage der Mentalität und der gegenseitigen Chemie ist, fühlten wir uns hier von Anfang an ernst genommen und professionell beraten. Man wollte uns auch nichts aufschwatzen sondern erklärte uns in Ruhe die von uns angedachten Varianten und gab auch gleich noch ein paar gute Hinweise was wir vielleicht in unserer Planung ändern sollten.
Alles zusamen genommen hatten wir hier schon ein recht gutes Gefühl und warteten gespannt auf das Angebot. Natürlich blieb auch hier das Problem, dass sich UK zwar um die ganze Pooltechnik kümmert, also Folie kleben, Filteranlage, Einbaudinge wie Skimmer, Düsen, ect., aber eben nicht um das Becken als solches. Kann ich im Nachhinein  auch gut nachvollziehen. Woher soll man denn auch Wissen, wie die Bodenplatte beschaffen sein sollte, mit welcher Bewehrung, Gründung und so weiter. Noch dazu, wenn man auf das gesamte Bauwerk zum Schluss noch eine Garantie geben muss.

Hier wurde uns Firma Pollok Bau aus Delitzsch empfohlen. Man arbeite schon seit Jahren mit dieser Firma zusammen und die hätten schon etliche Pools gebaut und wissen daher bestens Bescheid. Also namen wir kurzerhand Kontakt mit Herrn Pollok auf und erzählten ihm von unserem Vorhaben. Mittlerweile war es ja schon mitten im Sommer 2020, sodass an einen Poolbau in diesem Jahr sowieso nicht mehr zu denken war. Ziel sollte also sein, im kommenden Jahr "anbaden" zu können.

07.02.2022

Freitag, 27. September 2019

der Kamin zieht ein...

Jetzt soll es endlich auch Feuer im gemütlichen Wohnzimmer geben.
Bereits beim Hausbau vor sechs Jahren hatten wir gleich den Kamin mit eingeplant und natürlich gleich den Schornstein bauen lassen. Sicherlich kann man auch nachträglich einen Schornstein aus Edelstahl nachrüsten, aber ehrlich gesagt finde ich das alles andere als schön. Und zu einem "richtigen" Haus gehört für mich einfach auch ein "richtiger" Schornstein dazu. Auch haben wir ja eine zentrale Lüftungsanlage im Haus und haben uns daher gleich beim Hausbau einen Unterdruckwächter installieren lassen, welcher bei eventuellen Fehlfunktionen die Lüftungsanlage ausschaltet und so ein zurückdrücken von Verbrennungsgasen sicher verhindert.

Wir hatten schon länger überlegt uns einen Kamin einbauen zu lassen, aber bisher waren immer andere Projekte erstmal wichtiger und so richtig konnten wir uns auch für keinen entscheiden. Außerdem ist unser Wohnzimmer ja mit gerade einmal 15m³ auch eher klein und gemütlich, sodass ein Kamin da doch nicht zwingend notwendig ist. Wir hatten ja während der Planungsphase vor dem Hausbau den Essbereich im Wohnzimmer der Küche zugeschlagen und dadurch eine wunderschöne große Wohnküche erhalten. Dadurch hat sich das Wohnzimmer allerdings fast halbiert. Nun ja, das meiste Leben spielt sich bei uns Zuhause sowieso in der Küche ab, sodass es auch im Nachhinein die richtige Entscheidung war. 

Wir hatten bereits mehrmals in verschiedenen Baumärkten geschaut und uns auch bei einigen Fachhändlern beraten lassen. Ein fest gemauerter Kamin schied ja aufgrund der Platzverhältnisse ohnehin aus und eigentlich wollten wir ja von vornherein einen sogenannten Kaminofen mit schöner großer Sichtscheibe haben. Fündig geworden sind wir dann bei der Firma "Abicht Kaminbau" in Bad Düben. Wir haben dort vielleicht etwas mehr bezahlt als für ähnliche Modelle aus dem Baumarkt. Aber zum einen hat uns die kompetente, freundliche Beratung und die angebotene Qualität einfach überzeugt.
Ende September sollte es nun endlich soweit sein... Unser Kaminofen zieht ein. Damit sind nun auch alle Vorstellungen, die wir uns in der Planungsphase vorgenommen haben im Innenbereich umgesetzt.

Wichtig war für uns einen Kaminofen zu nehmen, welcher seine Frischluft über eine gesonderte Zuführung bekommt und diese nicht der Raumluft entnimmt. Das ist zwar immer noch die gängigste Ausführung und sicherlich auch die preiswerteste, aber gerade bei recht kleinen Raumgrößen wir der unseren und den heutzutage immer dichter werdenden Häusern (Stichwort "Blower Door Test) nicht immer ganz unproblematisch. Unser Kaminofen bezieht seine Frischluft über den Schornstein. dieser hat in der Mitte den eigentlichen Rauchabzug, sozusagen als Rauchrohr nach oben und zusätzlich Luftkanäle worüber der Kamin oder Ofen die Frischluft zugeführt bekommt. 

Bei unserem Schornstein im Wohnzimmer musste lediglich noch die Öffnung für die Frischluft geschaffen werden, was aber so gut wie immer erst bei der Installation des Kamins erfolgt, da sich die Maße dieses Anschlusses, ja nach Modell, unterscheiden. 
Die Ofenbauer gaben sich alle Mühe den dabei zwangsläufig entstehenden Dreck so gering wie möglich zu halten. Alles wurde sauber abgeklebt und der Fußboden durch Filzbahnen geschützt. Als Unterlage für den Kamin und auch als Schutz vor eventuell herausfallender heißer Asche oder Glut haben wir uns für eine schöne Glasplatte entschieden. Dadurch steht der Kamin stabil und vor allem sicher.

Nachdem alles fertig montiert war erfolgte auch gleich die Abnahme durch den Bezirks- Schornsteinfegermeister. Es lief also wieder einmal alles Hand in Hand. Auch erfolgte natürlich gleich, wenn auch auch für uns etwas unerwartet, die Inbetriebnahme. Wir wollten den neuen und schön sauberen Kaminofen eigentlich erstmal völlig unbenutzt bewundern. Aber der freundliche schwarze Mann wollte am besten gleich Feuer machen. Na glücklicherweise hatten wir auch davon schon einen kleinen Vorrat. 

der Fußboden ist gut geschützt...

das Loch für die Frischluftversorgung...

alles sauber abgeklebt...

da steht er... noch gut verpackt...

das fertige Ergebnis...

die Anschlüsse für den Unterdruckwächter sind noch nicht optimal...

das erste Kaminfeuer...

jetzt "brennt" es häufiger...

dank neuer Rosette sind auch die Anschlüsse versteckt...

der Unterdruckwächter mit Co- Wächter...


22.06.2021

Samstag, 12. Januar 2019

im HAR tut sich was...

Eigentlich waren wir im Haus ja so gut wie fertig. Aber ein paar Ideen hat man (oder Frau) ja schließlich immer. Wir hatten bisher einen Waschtrockner von Miele, welche zwar schon ca. 14 Jahre alt war, aber trotzdem noch immer tadellos funktionierte. Allerdings haben wir die Trockner- Funktion nur recht selten genutzt, da zum einen die Wäsche trotz nur maximal halber Beladung doch recht zerknittert aus der Trommel kam. Zum anderen war auch durch das Prinzip einer Kombination aus Waschmaschine und Trockner in einem Gerät der Wasser- und Energieverbrauch beim Trocknen recht hoch. Meistens wurde die Wäsche ja sowieso draußen oder bei Regenwetter im Nebenraum getrocknet. Nur mit Beginn der kalten Jahreszeit wurde es immer etwas lästig. Meine Frau war ja schon immer dafür, zwei getrennte Geräte zu haben und im Haus haben wir ja nun auch den erforderlichen Platz dafür. Als ich mit unserem Sohn für vier Wochen zur Reha war und dort auch die Vorzüge eines guten Wäschetrockners kennenlernen durfte stand auch für mich fest dass wir uns recht bald nach was neuem umschauen. Außerdem möchte man sich sicherlich nicht vorstellen, wie die Waschmaschine, trotz guter Pflege, nach über 14 jähriger Nutzung von innen aussieht. Nachdem wir mit der Marke durchweg gute Erfahrungen gemacht hatten sollte es auch diesmal wieder Miele sein. Wir hatten uns bereits für ein bestimmtes Model entschieden und wollten eigentlich schon zuschlagen, als der nette Verkäufer meinte, dass in zwei Wochen ein ganz neues Model rauskommt und wir doch hier am Muster schon mal schauen könnten. Hmm, das war natürlich wieder etwas teurer als eigentlich kalkuliert, aber von den gebotenen Funktionen und vom Design her war es schon eine Überlegung wert. Daher noch mal kurz drüber schlafen und anschließend nochmal in den bekannten Elektronikmarkt. Eigentlich sollten beide Geräte, bereits im Oktober geliefert werden. So meinte es zumindest der nette Verkäufer. Aber dann hieß es, ja, die Waschmaschine können wir liefern, der Trockner dauert noch. Das war ja nun gerade nicht dass was wir wollten. Also nochmal direkt bei Miele nachgefragt. Aha, der Trockner kommt erst Anfang kommenden Jahres auf den Markt. Das ist ja nun blöd. Aber ein anderes Model wollen wir auch nicht. Wir hätten zwar den Auftrag stornieren können, aber das würde uns ja auch nichts bringen. Also den Ärger runter schlucken und einfach warten. Anfang Januar war es endlich soweit. Wir bekamen unsere beiden Maschinen geliefert. 

die alte Maschine ist schon mal weg

gerade geliefert und hingestellt

Aufkleber entfernt und geputzt...

Unseren alten Waschtrockner haben wir über ebay- Kleinanzeigen an ein nettes Studentenpärchen verkauft. So haben wir noch einen kleinen Obolus bekommen und die Maschine läuft auch weiter. Zum verschrotten wäre sie ja auch zu schade gewesen und so hat noch jemand Freude dran. Was jetzt allerdings weggefallen ist, war unser kleiner Schrank, welcher bisher neben der alten Waschmaschine stand. Hier haben wir uns zwei neue, kleinere Schränke gekauft, welche jetzt an der Seite stehen und aus der gleichen Serie stammen, wie die großen Schränke im HAR. Zum Schluss noch eine große Arbeitsplatte über alles und wir haben einen schönen großen Bereich zum Wäsche zusammenlegen. Somit ist der HAR auch endgültig fertig. 

das fertige Ergebnis... 

21.04.2021