Mittwoch, 29. Mai 2013

...das Wetter wirbelt durch den Zeitplan...

Da sollte man meinen, wer ab dem Monat Mai baut, den kann wettertechnisch so schnell nichts aufhalten...denkste. Auch Dienstag und heute wieder stundenlang Regenschauer...nicht unbedingt die besten Voraussetzungen für die begonnenen Tiefbauarbeiten. Aber unsere Tiefbauer geben nicht auf und arbeiten sich emsig vor.
 
Frauchen fuhr am Dienstag vor Arbeitsbeginn vorsichtshalber raus, um zu schauen, ob noch alle Schnurböcke dort positioniert sind, wo sie hingehören. Alles in Ordnung...also doch eine Eintagsfliege...wir sind guter Hoffnung, dass die Schnurböcke zukünftig dem geordneten Bauablauf nicht mehr entgegen stehen.
Noch bevor meine bessere Hälfte aufbrach, um sich ihrem Job zu widmen, traf auch ein Fahrzeug unseres Elektrikers Patzsch ein, stellte den Kasten für den Baustrom auf und schloss diesen an. Mithin ist auch dieser Punkt in Sachen Bauvorbereitung abgehakt.
 
Die Baustelleninspektion am Dienstagabend ließ bereits gut erkennen, wo welche Rohre liegen. Der stolze Bauherr umrundet selbstverständlich auch die Baugrube mit dem nötigem Respekt samt Bauplan und zählt die Rohre, bewertet die Lage und schätzt, ob die Abstände stimmen können...nach groben Überblick alles paletti. Lediglich die Rohre für die Versorgungsträger wurden nicht verwendet, sondern eigene Materialien des Tiefbauers. Kurze SMS an unseren Bauleiter Herr Böhme und der Rückruf kam umgehend. Ohne Diskussion und ganz unbürokratisch will Herr Böhme die hierfür notwendigen Austauscharbeiten veranlassen...vielen Dank für die Unterstützung.




Herr Büntig hat während eines Telefonats heut Mittag dann vorsichtig versucht zu vermitteln, dass die Bodenplatte doch erst Montag kommen kann und schlimmstenfalls leider erst Dienstag. Insoweit wirft das Wetter den Fortschritt der Bauarbeiten immer wieder zurück. Begeistert war ich selbstverständlich nicht, aber zu ändern sind diese Umstände auch nicht...ich hab Herrn Büntig in diesem Zusammenhang an unsere Wunschliste für Weihnachten erinnert, falls wir doch nicht in den eigenen vier Wänden, sondern bei ihm feiern werden. Herr Büntig war von diesem Gedanken ebenfalls wenig begeistert...warum nur?
 
Nach getaner Arbeit waren auch heute Abend die Baufortschritte gut nachzuvollziehen. Offensichtlich wurde im Verlaufe des Tages eine Unmenge an Verfüllungsmaterial angeliefert und verteilt. Wenn man die Querbalken der Schnürböcke betrachtet, muss noch allerhand Kies u.Ä. angeliefert, verteilt und verfestigt werden. Momentan gleicht die Baugrube einer Kraterlandschaft, die endlos erscheint...die armen Tiefbauer müssen viel Durchhaltevermögen beweisen. Weitere Rohre wurden selbstverständlich auch verlegt. Soweit Frauchen richtig gezählt hat, dürften alle Leitungen da sein. Die sind selbstverständlich noch gerade aufzurichten und auch die Durchführungen der Versorger auszutauschen....also noch allerhand Arbeit.



 
Herr Böhme rief heut Abend dann ebenfalls zurück und beantwortete unsere Fragen zum weiteren terminlichen Ablauf verständlich und nachvollziehbar. Er bestätigte die Aussage von Herrn Büntig, dass die Bodenplatte wohl erst am Montag kommen wird. Wir sind trotzdem nicht sauer, denn uns ist es lieber die Bauleute machen ihre Arbeit richtig und gewissenhaft, als dass sie sich beeilen und hierbei Fehler machen. Wichtig ist, dass der Bau voran geht...und das ist der Fall. An den weiteren Terminen will SABA jedoch festhalten und den leichten Rückstand bis zum Richtfest aufholen...wir drücken die Daumen, dass das klappt.  
(29.05.2013)

Montag, 27. Mai 2013

...Täter gesucht...

Trotz Nieselregens haben sich die Tiefbauer auf den Weg zu unserer Baustelle gemacht um das Vorhaben voranzubringen...doch gleich am Montag Morgen (es ist wohl kein guter Wochenstart)...Weiterarbeiten nicht möglich!!! 
Uns erreichte die Hiobsbotschaft, dass unsere Absteckungen, an denen sich die Tiefbauer zur Erstellung der Hausgründung orientieren, nicht mehr stimmen. Am Wochenende haben sich Unbekannte an unseren Schnurböcken zu schaffen gemacht und die eingeschlagenen Nägel (an denen die Richtschnüre befestigt werden) voll in den Schnurböcken versenkt. Vielen Dank auch!!! 
Summa summarum Vermesser nochmals kontaktieren und Glück gehabt. Es war heut früh noch ein Termin frei und die Mitarbeiter vom Vermessungsbüro Knobbe waren bereits vor Ort, bevor meine bessere Hälfte, mit einer Regenjacke und Pfannkuchen für die Bauleute bewaffnet, die Baustelle erreichte. Die Vermesser haben sich gleich emsig an die Kontrollmessung und Korrektur der Schnurböcke gemacht, damit es schnell weiter gehen kann. 


Der ganze Spaß kostet selbstverständlich auch wieder ein paar Kröten, die nicht unbedingt hätten sein müssen. Herr Knobbe hat sich insoweit wieder sehr kulant gezeigt und will uns einen guten (Mitleids-)Preis machen. 
Weder Vermesser, noch Tiebauer oder SABA haben bisher eine solche Erfahrung machen müssen...und wenn wir es nicht selbst erlebt hätten, würden wir es kaum glauben...wer auf solch eine dumme Idee kommen kann und vor Allem WARUM? 
Aber egal, wir hoffen jedenfalls, dass es eine Eintagsfliege war und es kein Bösewicht auf uns abgesehen hat. 

Sachdienliche Hinweise zum Vorfall, die zur Ergreifung des Täters führen, werden von der zuständigen Polizeidienststelle in Delitzsch selbstverständlich gern entgegen genommen
Da keine unserer Versicherungen für den Schaden aufkommen wird, haben wir uns vorsichtshalber an die Polizei gewendet, die vor unserer Baustelle wohl nun des Öfteren Streife fahren wird. Unsere zukünftigen Nachbarn haben wir auch sensibilisiert, so dass jeder Unbefugte, der auf unserem Grundstück sein Unwesen treibt, in Zukunft hoffentlich schnell lokalisiert werden kann.  

Nachdem die Vermesser die Schnurböcke wieder in Ordnung gebracht hatten, konnten die Tiefbauer, welche viel Material im Gepäck hatten, endlich loslegen...und sie waren, wie gewohnt, auch heute wieder sehr sehr fleißig. Als ich am Abend noch einen Abstecher zur Baustelle machte, konnte man den Baufortschritt begutachten und bereits erahnen, wo die Abflussrohre für die Küche und die Regenrinne positioniert sind. Die Rohre für Schmutz- und Abwasser liegen auch schon.




Wir sind guter Hoffnung, dass trotz weiterem Bauverzuges von einem halben Tag die Bodenplatte am Freitag gemacht werden kann. SABA sieht diese Planung jedenfalls als realistisch an und bis jetzt sollten die Erfahrungen von Herrn Böhme und seinem Team noch immer Recht behalten.
(27.05.2013) 

Sonntag, 26. Mai 2013

...Regen seit Mittwoch und die Baustelle steht vorerst still...

Nachdem es bis Mittwoch auf der Baustelle in einem unglaublichen Tempo voran ging, machte uns das Wetter bedauerlicherweise einen Strich durch die Rechnung und es regnete zu unserem Unmut aus Eimern weiter. Mittwoch Nachmittag blieb den fleißigen Tiefbauern zunächst nichts Anderes übrig, als die Bauarbeiten abzubrechen. Das hatten wir schon irgendwie im Gefühl gehabt, denn die Baustelle glich an diesem Tag einer Seenlandschaft. 
Als meine bessere Hälfte dann am Donnerstag Mittag die am Tag zuvor bestimmt mächtig nass gewordenen Bauleutchen mit etwas Kuchen versorgen wollte, musste sie samt ihre leckeren Streuselschnecken dann wieder unverrichteter abrücken, da die Arbeit ruhte. Als (Neu)Bauherren, die lieber heute als morgen ihren Traum wahr machen wollen, meldeten wir uns als Marke "typisch ungeduldige Kunden" umgehend bei SABA und fragten nach, warum es auf der Baustelle so still ist. Wir hatten ja schon Befürchtungen, dass irgendwelche Gründe gegen die Weiterarbeit sprechen. Aber unser Bauträger konnte uns beruhigen...die Bauarbeiten ruhen bis Montag, denn unsere Tiefbaufirma war, schneller als jeder Maulwurf und hat den vorgegebenen Zeitplan leicht überholt.
Den Donnerstag Nachmittag haben wir genutzt um bei unseren zukünftigen Nachbarn mal anzufragen, ob sie uns ein paar hundert Liter (ca. 800 Liter) Wasser für die Rohbauarbeiten zur Verfügung stellen könnten. Das war kein Thema...Nachbars Brunnen angezapft...ein paar Gartenschläuche per Adapter verlängert und das Wasser in den Tank laufen lassen. Die knapp anderthalb Stunden, während das Wasser in den Behälter plätscherte, wurden zur intensiven "Nachbarschaftsbeschnupperung" genutzt. Im Resultat ist festzuhalten, dass wir es nicht besser hätten treffen können. Um uns herum alles junge aufgeschlossene Menschen, viele auch mit kleinen Kindern. Wir fühlten uns als Neuankömmlinge von Beginn an gut aufgenommen und willkommen. Na dann auf Gute Nachbarschaft!     
Bedauerlicherweise regnet es heut (Sonntag) wieder sinnflutartig, so dass uns für den morgen angesetzten Termin zur Fortsetzung der Bauarbeiten nichts Gutes schwant. Wenn man den Wetterbericht der kommenden Woche sieht, dann wird es wohl nicht besser werden. Wer weiß, ob der Bauablaufplan, der für Freitag die Bodenplatte vorsieht, so gehalten werden kann. Am Freitag war SABA (und die Fachleute kennen den Wetterbericht der kommenden Woche sicherlich auch) hinsichtlich der terminlichen Modalitäten jedenfalls noch ganz optimistisch. Wir drücken jedenfalls die Daumen, dass alles wie geplant klappen kann und essen jeden Tag unsere Teller fein ab, damit die Sonne schnell wieder scheint und es problemlos weitergehen kann.    
(26.05.2013)

Mittwoch, 22. Mai 2013

Pfingsten ist vorbei...und...seit Dienstag ist viel passiert...

Nachdem kurz vor Pfingsten noch die letzten Unterlagen samt Baubeginnanzeige an das zuständige Bauamt seitens Herrn Witzsche übersandt worden, die Lüftungsplanung abgeschlossen wurde und wir wegen der nach den geltenden Bauvorschriften einzuhaltenden Abstände zum Garagendach kurzerhand nochmals die Fensterplanung leicht abändern mussten, haben wir die Feiertage genutzt und die Bauplanung nochmals geprüft - glücklicherweise, denn ein Fensteranschlag war in den Zeichnungen noch nicht geändert worden.
 
Unser Fliesenleger Herr Schmidt unterbreitete uns das endgültig kalkulierte Fliesenangebot und gab noch einen netten Rabatt, so dass die Kostenrechnung im Ergebnis stimmen dürfte. Vielen lieben Dank für diese Kulanz.
 
Und???...Ja, am Dienstagmorgen, als mein neugieriges Frauchen mal auf der Baustelle vorbeischaute, stand der Bagger schon da. Dieser war kaum abgeladen und die beiden Mitarbeiter von SK-Tiefbau legten gleich los um die ortsansässigen Regenwürmer in Aufruhr zu versetzen.
 



Gegen Mittag holten Oma und Opa den Lütten von der Kita in Delitzsch ab und da bot sich ein Abstecher zur  Baustelle geradezu an...die Kollegen von SK-Tiefbau sind echt fleißig. Ob die sich bei dem Tempo eine Mittagspause gegönnt haben, mag man bezweifeln. 


 
Weil man sich als Bauherr am ersten Tag an die neue Situation erst mal gewöhnen muss und sich auf dem eigenen Grundstück stets etwas verändert, ohne dass man ständig dabei sein kann, wurde am Abend das Tagesergebnis in Augenschein genommen...und das kann sich echt sehen lassen. Der Aushub für unser Bodensee 129 ist fast fertig - toll! Die Materialansammlungen am Rand der Baugrube sind doch sehr beeindruckend. Wahnsinn, welche Erdmassen da bewegt wurden.
 
 
 
 
Heute (Mittwoch) war das Wetter alles Andere als toll und es schüttete den ganzen Tag aus Kannen. Die armen Tiefbauer sind bestimmt mächtig nass geworden. Aus Gründen der Baudokumentation und selbstverständlich auch aus Neugier wurde am Abend die Baustelle in Augenschein genommen. Die Kollegen von SK-Tiefbau waren gegen fünf bereits im Feierabend - den haben sie sich aber auch redlich verdient. Trotz Dauerregen war der Aushub für unsere Garage nebst Nebenraum so gut wie fertig, die Verfestigungsflächen (spätere Terrasse, Garageneinfahrt und Zuwegung zum späteren Hauseingang) bereits in Bearbeitung und der erste Berg Aufschüttungsmaterial fürs Gründungspolster war abgeladen sowie die die ersten Rohre (wir vermuten Drainage) verlegt. Die Berge an Aushubmaterial haben sich zudem immens vergrößert.



 
 
Eben rief nochmals Herr Witzsche an (der macht wohl Überstunden für uns) um uns mit einer positiven Nachricht den Feierabend zu verschönern. Die Zuluftöffnungen der Lüftungsanlage  werden nunmehr, wie die Abluftöffnungen auch, in der Erdgeschossdecke verlegt. Da müssen wir nicht von vornherein bedenken, wo unsere Möbel später stehen sollen und sind in der Planung frei. Heut Abend wird er uns nochmals die geänderten Baupläne zum Abgleich zukommen lassen - die wir selbstverständlich kurzfristig bearbeiten werden und ihm schnellstmöglich zurück senden werden.
 
Wir sind nach den ersten zwei Bautagen sozusagen rundum zufriedene Bauherrn und hoffen, dass es so weiter geht und wir unserem Haustraum mit jedem neuen Tag näher rücken.
(22.05.2013)



Montag, 13. Mai 2013

Der Bagger baggert nicht...

Voller Spannung steuerte meine bessere Hälfte nach Dienstschluss die Baustelle an...aber still ruht die grüne Wiese. Den Bagger konnte sie auch nicht sichten und ich denke, auch wenn sie sonst manchmal den Wald vor Bäumen nicht sieht...einen Bagger würde sie nicht ignorieren.

Also Telefon zur Hand und Anruf bei SABA. Zunächst konnte ich niemanden erreichen, aber Herr Büntig rief umgehend zurück. Er wollte sich eh bei uns melden und hatte zwei Neuigkeiten. Bedauerlicherweise nur eine gute Nachricht und eine nicht so erfreuliche.

Zunächst überraschte er uns mit dem Ergebnis seiner Verhandlungen zur geplanten kombinierten Heizungsanlage...juchu, es wird mein Favorit: die Rotex. Ganz ohne Mehrkosten geht es zwar nicht, aber SABA hat sich offensichtlich ins Zeug geschmissen und sämtliches Verhandlungsgeschick eingesetzt, so dass sich im Ergebnis die Mehrkosten in einem akzeptablen Rahmen halten. Vielen Dank für die Bemühungen...es hat sich gelohnt!

Dann konnte uns Herr Büntig sagen, warum der Bagger auf unserem Grund und Boden nicht, wie ursprünglich geplant, die Regenwürmer in Aufregung und Umzugsstimmung versetzt. Das Teil ist defekt und deshalb ist es bereits in der vergangenen Woche auf einer anderen Baustelle zu Verzögerungen gekommen...im Ergebnis heißt dies für uns...eine Woche warten und hoffen, dass es dann los geht.

Hoffentlich ist dem Bagger nicht größerer Schaden zugefügt worden:


Herr Büntig geht glücklicherweise noch davon aus, dass diese Verzögerung keine Veränderungen im Bauablaufplan nach sich ziehen wird...wir werden sehen und hoffen, dass SABA recht behält. ´

Sicherlich können wir die Gründe für die Verschiebung verstehen und nachvollziehen. Aber als Bauherr will man, wenn die Genehmigung fertig ist, alles durchgeplant wurde und der erste Spatenstich erfolgt ist, einfach nur loslegen und die Ideen in die Realität umsetzen.

Falls die Reparatur länger dauert, kann SABA den Bagger unseres Nachwuchses für die erforderlichen Tiefbauarbeiten ggf. auch mieten und nutzen:

(13.05.2013)

Donnerstag, 9. Mai 2013

Das Baustellenörtchen hat sich verlaufen...

In dieser Woche passierte aufgrund des Feiertages erwartungsgemäß nicht sehr viel.
Als wir am Mittwoch nochmal draußen waren um zu schauen, ob auf unserer Baustelle eventuell doch etwaige Aktivitäten zu verzeichnen sind...ruhte unser Grundstück in unverändertem Zustand. Was etwas verwunderlich erschien, war jedoch die Tatsache, dass am anderen Ende unseres Nachbargrundstückes ein Örtchen positioniert war, obwohl dieses Grundstück nach unserem Kenntnisstand bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch keinen Käufer gefunden hat. Vorsichtshalber mal bei SABA nachfragen...glücklicherweise war gleich Herr Böhme zu erreichen...und...tatsächlich das Örtchen steht am falschen Örtchen. Herr Böhme war über diesen Umstand auch sehr verwundert, zumal unser Baugrundstück durch das Absperrband ja eigentlich unübersehbar sein dürfte. Herr Böhme wird zum nächsten Wartungstermin die Versetzung des Häuschens an die richtige Stelle veranlassen.
Im Weiteren teilte Herr Böhme mit, dass es wohl am 13.05.2013 auf der Baustelle mit den Tiefbauarbeiten losgehen wird.
 
Am Dienstag war unser Elektriker Herr Patzsch noch bei uns, um die Planungen nochmals durchzugehen und die Einzelheiten der Installationen abzustimmen. Er hatte viele Hinweise und hilfreiche Tipps im Gepäck, die zum Einen Kosten sparen und zum Anderen auch praktisch sind. Das abschließende Angebot werden wir zwar noch erhalten, aber wir gehen davon aus, dass wir uns hier einig werden, denn Herr Patzsch zeigte sich in dem doch eineinhalbstündigen Gespräch sehr kundenorientiert und freundlich, indem er unsere Vorstellungen aufnahm und diese versuchen will, im Rahmen des gesetzten Budgets umzusetzen. Wie die Handwerker so schön sagen "Das werden wir schon hinkriegen".
 
Mittwoch kam dann auch die Rückmeldung zu unserer kombinierten Heizungs- und Solaranlage mit bedauerlicherweise nicht so erfreulichen Zahlen. Die Mehrkosten sind nach unserem Dafürhalten relativ hoch. Herr Büntig konnte die von Rotex zur Verfügung gestellten Zahlen auch nicht ganz nachvollziehen und will sich hierum nochmals kümmern. Er vermutet, dass sich vielleicht ein Kalkulationsfehler eingeschlichen hat. Wir werden ihn wohl noch mal in die Spur schicken um auch bei anderen Anbietern solcher Anlagen Angebote einzuholen...der Weg ist das Ziel.
 
Herr Steyer schickte uns Mittwoch auch das vorläufige Zertifikat für die Bausummengarantie, damit wir hinreichend abgesichert sind, bevor die Tiefbauarbeiten losgehen. Dies ist insofern wichtig, als urzeitliche Funde, Knochen, kleine Bömbchen usw. oder eine unerwartete  Gestaltung der Erdschichten das Budget eines Bauvorhabens ohne Weiteres schnell auffressen können.
 
In der nächsten Woche wird es auf der Baustelle also spannend, so dass wir das lange Wochenende zur Erholung nutzen werden.
Zudem dürften wir kommende Woche die angepasste Garagen- und Lüftungsplanung erhalten und hoffen, dass wir in Sachen kombinierte Heizungs- und Solaranlage einen Schritt weiter kommen...denn wenn der Bau begonnen hat, dann läuft die Uhr.
 
Wir werden über die Neuigkeiten berichten. (09.05.2013)

Sonntag, 5. Mai 2013

Letzte Vorbereitungen bevor der Bagger anrollt

Während andere Leute Sonntags ausschlafen, sind die zukünftigen Bauherren schon früh am Schaffen. Mit mehreren am Vorabend gefüllten Wasserbehältern, Baustellenabsperrband und Metallstöcken sowie drei Holzpaletten bewaffnet, nahm ich heut morgen Anlauf in Richtung zukünftige Baustelle.
Dort angekommen, kam kurz nach Positionierung der Paletten bereits ein Pickup mit unserem per "Vitamin B" organisierten Wasserbehälter, der später als Bauwasserspender dienen soll. Der Wasserbehälter war schnell abgeladen und auf den Paletten abgestellt. Damit den Wassertank nicht ohne Weiteres jeder wegschleppen kann, wurde dieser dann mit dem mitgebrachten Wasservorrat befüllt - trotzdem gut 100 Liter drin sein dürften, sieht das in dem Tank gar nicht so viel aus. Dann noch schnell die Grundstücksgrenzen per Flatterband abgesteckt, damit die Bauleute den Bauplatz besser finden können und nicht ahnungslose Kinder auf der Baustelle spielen und sich möglichweise verletzen und dann...der wohlverdiente Schnack mit dem netten Nachbarn von Gegenüber.
Wir sind froh, dass wir bisher nur freundliche Leutchen um uns herum kennen lernen durften. Die Hilfsbereitschaft ist auch sehr groß, so dass wir zukünftig kein Wasser schleppen müssen um unseren Tank voll zu kriegen, sondern uns aus dem Brunnen vom Nachbarn demnächst bedienen dürfen...wir sollen einfach Bescheid geben, wenn wir was brauchen...vielen Dank...wir freuen uns schon auf unser neues Heim mit netten Nachbarn und werden uns bei Gelegenheit revanchieren.
 
Der zukünftige Bauwasserbehälter - unser erster Mitbewohner:

 Es ist alles vorbereitet - der Bagger kann kommen:

Freitag, 3. Mai 2013

Der 1. Spatenstich...das Abenteuer hat begonnen

Nachdem am Montag zwischen Herrn Witzsche und dem Vermessungsbüro Knobbe letzte Abstimmungen hinsichtlich des Schnurgerüstes für die Absteckung erfolgten, waren am Dienstag Nachmittag, als wir unser Grundstück zum Ereignis des ersten Spatenstiches ansteuerten bereits die Schnurböcke feinsäuberlich geschlagen, so dass wir die Umrandungen unseres zukünftigen Zuhauses zumindest erahnen konnten.
Kurz bevor der offizielle Akt der ersten Amtshandlung des Hausbaues vollzogen werden sollte, kamen absprachegemäß die Kollegen der Derawa und der TWD um die Durchführungsrohre für Trinkwasser, Gas und Strom zu übergeben, damit diese zum Einbau rechtzeitig zur Verfügung stehen. Erneut zeigten die Versorgungsunternehmen in Delitzsch wieder, wie flexible und unkomplizierte Zusammenarbeit funktionieren kann. Vielen Dank für die Unterstützung!
 
Besonders gefreut haben wir uns, dass unsere Eltern sich die Zeit genommen und auf den Weg gemacht haben, um an diesem doch nicht ganz alltäglichen Ereignis anwesend zu sein. Es ist schön zu wissen, dass man auf seine Familie zählen kann. Der Lütte, welcher das Grundstück erst einmal der Länge und der Breite nach durch Ablaufen vermessen hat, durfte selbstverständlich auch nicht fehlen.
Nachdem meine bessere Hälfte den noch schnell beim ansässigen Bäcker gekauften Kuchen ausgepackt hatte, die erste Sektflasche schon mal geköpft und auf einer Decke ein erstes Familienpicknick zelebriert wurde, kamen auch Herr Eggert und Frau Steyer von SABA Immobilien in ihrer amtlichen Funktion. Die beiden hatten ebenfalls an den Sekt gedacht und die hierfür notwendige Ausrüstung dabei. Gut gelaunt ging es dann an die erste Eigenleistung der Bauherrn...den ersten Spatenstich. Das notwendige Arbeitsmaterial wurde von SABA in Form eines nagelneuen Spatens gestellt und dem Bauherrn zum Geschenk gemacht (er wird es bestimmt gut brauchen können).
Nachdem Frau Steyer die Bedeutung dieses Treffens nochmals mit ein paar herzlichen Worten erläutert hatte und die besten Wünsche für unser Vorhaben aussprach, wurde das erste Stückchen Erde feierlich aus dem Boden gehoben.
Für die Bauherrin, die den Spaten übrigens erst nach getaner Männerarbeit für den Fotografen in die Hand nahm, gab es noch einen hübschen Blumenstrauß bevor die versammelte Runde auf den Hausbau anstieß.

Damit der Magen auch noch was zu tun hat, gab es zum Sekt noch für jeden der Anwesenden ein leckeres Stück Kuchen und viele nette Wortwechsel. Herr Eggert und Frau Steyer erklärten noch die eine oder andere Frage, die die Anwesenden hatten ausführlich und geduldig und erzählten einige Anekdoten aus ihren beruflichen Erfahrungen...wir sind später bestimmt auch Bauherrn, die bei SABA sicherlich in Erinnerung bleiben werden (wir hoffen im positiven Sinne).
 
Dann sah sich Herr Eggert die Arbeiten der Vermesser an und hatte keinen Anlass zur Beanstandung. Daher sei am Rande vermerkt, dass wir das Vermessungsbüro Knobbe in Delitzsch als kompetenten und zuverlässigen Partner nur empfehlen können.
 
Im Weiteren übergab Herr Eggert den Bauablaufplan und erklärte nochmals die nächsten Schritte. Er gab uns für die Bauphase noch die Bitte mit auf den Weg, sobald es Probleme gibt oder Nachfragen bestehen, mit den Mitarbeitern von SABA zu sprechen, damit keine Missverständnisse entstehen. Das werden wir sicherlich beherzigen.
 
Im Ergebnis können wir sagen, das Familienpicknick auf unserem Grundstück zum ersten Spatenstich werden wir in guter Erinnerung behalten.
Da unser Elektriker Herr Patzsch den heutigen Besprechungstermin kurzfristig absagen musste, weil er das Angebot noch nicht fertigstellen konnte, werden wir uns in der nächsten Woche nochmals mit ihm treffen.
Im Weiteren werden wir in der nächsten Woche wohl die noch ausstehende geänderte Lüftungsplanung und die Heizungsangebote erhalten.
Zudem sehen wir gespannt den Angeboten unseres Sanitärinstallateurs und unseres Fliesenlegers entgegen.  
Auf der Baustelle wird wohl ab Mittwoch ein Bagger anzutreffen sein und das derzeitige Frühlingsgrün aufwühlen.
Es wird mithin spannend...(03.05.2013)