Dienstag, 2. April 2013

Ab zum Bauamt...von wegen Amtsschimmel

Gleich zu Beginn der neuen kurzen Woche die Zeit nutzen und auf zu neuen Taten...auf zum Bauamt...das Wichtigste auf unserer To-Do-Liste. Die Menschenmassen, die in der Empfangszone des Technischen Rathauses von Delitzsch auf was auch immer warteten, ließen nichts Gutes erahnen. Wir dachten Delitzsch ist eine Kleinstadt und so viele Personen in einem Raum dürften bereits einer Massenveranstaltung nahe kommen. Eigentlich hatten wir leere Gänge erwartet. Dem war jedoch nicht so...aber... und jetzt kommt das Flair der Kleinstadt: die freundlichen Behördenmitarbeiter fragten gleich bei Betreten der Amtsstube nach dem jeweiligen Anliegen und Bauantragsteller scheinen rar zu sein. Unverzüglich wurden wir zu den Räumlichkeiten des zuständigen Bauamtes gewiesen und eine nette und kompetente Mitarbeiterin empfing den Antragsteller mit einem freundlichen Lächeln. Sie schaute gleich grob auf die Unterlagen und meinte, dass auf den ersten Blick Alles ganz gut aussehe (hoffentlich bleibt das auch beim zweiten Blick so). Eine Bestätigung der vollständigen Erschließung benötigen wir gar nicht, denn dem Amt ist durchaus bekannt, wo in seinem Tätigkeitsbereich Erschließungen gegeben sind...ein Amt mit Kenntnis und Kompetenz...in unserer neuen Heimat wird uns selbst der Amtsschimmel sympathisch. Auch der Weg zur Baubehörde des Landratsamtes wird uns erspart, da Delitzsch alles selbst erledigt...da kann sich der Behördendschungel der Großstadt echt mal ein Beispiel nehmen. Als die Bauamtsmitarbeiterin dann noch mitteilte, dass unser Genehmigungsfreistellungsverfahren binnen 7 Arbeitstagen bearbeitet wird, mussten wir mit sämtlichen Vorurteilen über Behörden aufräumen.
Ein kurzer Anruf beim Bauplanungsamt in Sachen, wie beantrage und erhalte ich eine Hausnummer, verlief ebenfalls sehr positiv. Neben einer netten und unbürokratischen Auskunft ist hier der Hinweis zu geben...es gibt auf dieser Welt doch noch etwas umsonst...die Delitzscher Hausnummern...welch ein Einzelphänomen!
Rein vorsichtshalber haben wir nochmals mit den zuständigen Versorgungsträgern in Sachen Bauwasser und Baustrom telefoniert und sind hier ebenfalls auf ungewohnte Weitsichtigkeit und Fachkompetenz gestoßen. Nicht nur, dass der Versorgungsträger einer Kleinstadt es nicht nötig hat, seine Bauherrn in Sachen Mietkosten für den Bauwasseranschluss abzuzocken (wie das in größeren Städten, die gern mit dem Buchstaben L beginnen, der Fall ist), man will hier auch zusammenarbeiten, um doppelte Schachtarbeiten und Kosten zu vermeiden. Derawa und TWD - die machen es eben besser als die Großen. Nur nebenbei bemerkt, man benötigt eine maximale Vorlaufzeit von 14 Tagen...also auch noch schnell und flexibel...Delitzsch wir kommen. Herr Steyer war über die Mietkosten in Sachen Bauwasser echt erstaunt und konnte gut nachvollziehen, dass wir auf das von SABA-Immobilien angebotene Wasserfass aus Kostengründen verzichten werden.
Die Woche geht hoffentlich so gut weiter...(02.04.2013).

Freitag, 29. März 2013

Ostergeschenk..Bauplanmappe für die Behörden

Trotz Schneemassen war der Osterhase bereits fleißig und hat uns die Eine oder Andere positive Überraschung mitgebracht.

Anfang der Woche sind endlich die lang erwarteten Bescheide vom Finanzamt (nach viermonatiger "behördenüblicher" Bearbeitungsdauer) bei uns eingeflogen. Da wir das Grundstück beide erworben haben, mithin Miteigentümer sind, hat auch jeder von uns einen gesonderten Grunderwerbssteuerbescheid erhalten und soll auch jede Forderung gesondert beglichen werden. Den nicht ganz unerheblichen Betrag haben wir dann auch promt überwiesen und unseren Kontostand, wie in den letzten Monaten des Öfteren, wieder um ein nettes Sümmchen erleichtert. Aber wir wollen nicht meckern, denn in Sachsen ist man mit 3,5 % Grunderwerbssteuersatz noch ganz gut bedient.

Am Dienstag hat sich dann Herr Witzsche bei uns gemeldet und mitgeteilt, dass die Unterlagen von der Architektin eingetroffen sind. Supi...das läuft wie am Schnürchen. Die Mannschaft von SABA-Immobilien wollte die Unterlagen nochmals durchschauen und prüfen, bevor wir diese erhalten.

Am Donnerstag konnte ich die Unterlagen in Pegau abholen. Obwohl es bereits recht spät am Nachmittag war und das lange Osterwochenende vor der Tür stand, nahmen sich auch zu diesem Termin die Mitarbeiter von SABA sehr viel Zeit für Erläuterungen und Erklärungen.
Herr Büntig übergab zunächst die noch ausstehenden Nachträge, so dass diese jetzt nach hunderttausend gefühlten Änderungen und Sonderwünschen unsererseits vollständig sind. Zu unserer Überraschung hatte SABA noch ein kleines Ostergeschenk im Gepäck und kam uns bei der bodentiefen Dusche im Gästebad preislich noch etwas im Rahmen der Erstellung der letzten Nachträge entgegen.
Wir hoffen, dass Herr Büntig an uns nicht ganz verzweifelt ist, denn wir haben ihn ganz schön strapaziert und beansprucht. Entgegen dem üblichen Kundenbild wollten wir vor Baubeginn möglichst genau wissen, was auf uns zukommt und uns insoweit durch entsprechende Kostenangebote ein Bild verschaffen und absichern.
Herr Witzsche erörterte dann umfassend die Inhalte der Bauplanmappe und übergab mehrere Exemplare für die Beteiligten. Er hofft, ebenso wie wir, dass die Unterlagen vollständig sind und behördlicherseits keine Nachforderungen auf uns zukommen. Jedenfalls hat er versucht, an alle erforderlichen Unterlagen zu denken...aber bei Behörden weiß man ja nie. Eine Mappe muss zum Bauamt der Stadt Delitzsch. Sobald wir vom kommunalen Bauamt die Bestätigung der gesicherten Erschließung erhalten haben (die unproblematisch erfolgen müsste), geben wir eine weitere Mappe beim Bauamt des Landkreises Nordsachsen samt dieser Bestätigung ab. Wenn uns das Bauamt der Stadt Delitzsch die Vollständigkeit unserer Unterlagen bestätigt hat, sind es im gewählten Genehmigungsfreistellungsverfahren lediglich drei Wochen, bis wir loslegen könnten unseren Traum vom Haus in die Tat umzusetzen.
Hinsichtlich des weiteren Vorgehens gab Herr Witzsche die Auskunft, dass nächste Woche die Lüftungsplanung und die Bauausführungsplanung in Auftrag gegeben werden. Für den 25.04.2013 um 13:00 Uhr ist bereits der Termin für die Bauanlaufberatung vorgesehen. Dort wird dann auch der Bauablauf detailliert und im terminlichen Ablauf besprochen. Wenn alles ideal läuft, dann könnten wir unter Umständen bereits am 08.05.2013 unseren Bau beginnen...sogar früher als gedacht. Gedanklich stellen wir uns aufgrund der derzeitig nicht enden wollenden Winterwetterlage auf einen Baubeginn Mitte Mai ein...alle früheren Termine werten wir dann als positive Überraschung.
Herr Steyer erläuterte im weiteren Gespräch sodann die Zusammensetzung der zu errechnenden Bausumme für die Garantieversicherung und die Voraussetzungen des Versicherungsfalls. Im Weiteren stellte Herr Steyer eine Einsparoption in Sachen Bauwasser dar. Insoweit würde für den Bau ein, auf dem Grundstück platziertes, Wasserfass genügen, welches ab und zu von netten zukünftigen Nachbarn aufgefüllt werden könnte. Auf diese Weise würden wir unter Umständen beim Bauwasseranschluss kostenmäßig sparen. Nach unserer Erinnerung waren die Kosten der Derawa jedoch überschaubar, so dass ich SABA um Angebotseinholung bei der Derawa bat und um eine Nachtragserstellung (armer Herr Büntig - schon wieder ein Nachtrag) hinsichtlich des Wasserfasses um sich dann für die kostengünstigste Variante entscheiden zu können.
Im Gespräch teilte Herr Steyer auch mit, dass wir in den nächsten Wochen die erste Rechnung von Town und Country erhalten werden...wir werden wieder einen Batzen Geld los...es wird langsam zur Rutine.
Ein erster Blick in die Planungsunterlagen zeigte, dass die Architektin die vielen Änderungen, Verschiebungen und die Garage ordnungsgemäß in die Unterlagen eingearbeitet hat.
SABA hat wieder gute Arbeit geleistet und ein gutes Gefühl beim Kunden hinterlassen.

Alles in Allem also ein ganz entspanntes aber verschneites Ostern...alles läuft wie geplant.

In der nächsten Woche ist unser Lütte bei den Großeltern. Dann werden wir den Behördenmarathon in Angriff nehmen, der Telekom rein vorsorglich nochmals wegen dem zu legenden Telefonanschluss auf den Keks gehen und die Zeit nutzen für Termine mit unserem Sanitärinstallateur, unserem Maler und unserem Fliesenleger...also viel zu tun.
(29.03.2013)


Sonntag, 17. März 2013

Eine eher ruhige Woche

Die letzte Woche lief in Sachen Hausbauplanung für uns eher entspannt.

Herr Büntig von SABA-Immobilien hat noch einige Nachträge erarbeitet und die lang ersehnte Garagenkalkultion erstellt. Aufgrund eines sogenannten "Sympathiebonus" sind die Zahlen zwischenzeitlich auch in eine Gegend gerutscht, in der unser Budget den Bau unserer Traumgarage zulässt.

Nachdem wir die Bauzeichnungen unseres Hörmannpartners in Sachen Tore und Hauseingangstür  dank seiner konkreten Zuarbeit lediglich an SABA weiterleiten brauchten, hat Herr Witzsche sich umgehend in die Vorbereitungen zur Baugenehmigungsplanung gestürzt und die erforderlichen Unterlagen gleich an die Architektin weiter geleitet.
Unsere Planung im Gästebad hat seine Zustimmung gefunden und ist ohne Probleme realisierbar. Dank der Anregung von Herrn Witzsche, statt einer gemauerten Wand eine Trockenbauwand vorzusehen, in der dann auch die Sanitäranlagen platzsparender versteckt werden können, konnten in der Breite noch ca. 10 cm im engen Gästebad dazu gewonnen werden.
Mal sehen...es ist geplant bis Ostern alle für die Behörde notwendigen Unterlagen zusammen zu stellen. Es wäre echt super, wenn SABA das bis dahin schafft, dann sind wir nämlich in zeitlicher Hinsicht auf der sicheren Seite.

Unser Grunderwerbssteuerbescheid ist wahrscheinlich in Winterstarre verharrt (kein Wunder bei der Kälte) und hat den Weg zu uns noch immer nicht gefunden. Da werden wir in der kommenden Woche wohl nochmal nachfragen. (17.03.2013 - noch zwei Monate bis zum geplanten Start)

Sonntag, 10. März 2013

Kurz vor der Genehmigungsplanung

Mitte bis Ende Februar waren wir beruflich doch sehr eingespannt, so dass die Hausplanung zunächst erstmal etwas in den Hintergrund rutschte. SABA Immobilien war aber sehr fleißig und hat sämtliche Nachträge vorbereitet und die langersehnte Garagenkalkulation erstellt. Herr Büntig hat sich da echt viel Mühe gegeben und eine detailierte Kostenberechnung erarbeitet. Die einen oder anderen Kostenpositionen konnten wir dennoch nicht ohne Weiteres nachvollziehen.

Mitte Februar haben wir dann noch das eine und andere Umzugsunternehmen hinsichtlich der zu erwartenden Umzugskosten angefragt und waren doch angenehm überrascht, dass eine Umzugsfirma heutzutage erschwinglich ist und das Preis- Leistungsverhältnis stimmt. Eine Firma haben wir schon in die engere Wahl genommen, weil die Beratung und das Angebot hier überzeugten. Ein weiterer Aspekt für jegliche Auftragsentscheidung ist für uns auch immer das Bauchgefühl und die Chemie mit den agierenden Personen.

Im Weiteren haben wird versucht einen erneuten Anlauf in Sachen Hörmann zu nehmen. Bedauerlicherweise erhielten wir weder einen Termin zu einer für das arbeitende Volk akzeptablen Zeit, noch war man interessiert uns ausführlich und umfassend zu beraten. Insoweit wurde nicht klar, ob die Tür samt Dichtungen eingebaut wird oder wie weit der Leistungsumfang von Hörmann geht.
Es blieb uns nichts anderes übrig, als einen neuen Hörmann-Partner zu suchen und wir fanden eine Firma in Neukhyna, die kompetenter agierte. Wir bekamen kurzfristig einen Termin und man hat uns sehr ausführlich beraten und auf die eine und andere Problematik hingewiesen. Dann wurde unverzüglich ein ausführliches Angebot erstellt und auf unseren Wunsch wurden sogar sämtliche Tore und die Hauseingangstür mit den entsprechenden Einaumaßen gezeichnet. Dank der eindeutigen Zeichnungen dürfte nunmehr nichts schief gehen. Aus nachvollziehbaren Gründen riet der Hörmann-Partner auch eine Bautür einzubauen und die Tür vor Bestellung auszumessen, damit ja nichts schief gehen kann. Alles in allem sind wir froh uns noch mal nach einer anderen Firma umgesehen zu haben.

Unser zukünftiger Elektriker hat uns zwischenzeitlich ein erstes Kostenangebot bezüglich unserer Wunschliste erstellt. Da werden wir wohl nochmals den spitzen Bleistift nehmen müssen, denn die veranschlagten Mehrkosten sind ziemlich fettig. Herr Patzsch war jedoch bereits im Rahmen eines daraufhin geführten Telefonats verständnisvoll und schlug vor, die Einzelheiten im Rahmen eines gemeinsamen Gespräches (nach Ostern) nochmals zu erörtern und gab zu erkennen, dass es noch Verhandlungsspielraum gäbe. Das lässt uns hoffen...

Am Dienstag (05.03.2013) hatten wir nochmals ein Gespräch in Pegau bei SABA Immobilien. Das Gespräch führten wir unter Beisein unseres Sachverständigen mit Herrn Büntig. In diesem Rahmen haben wir zunächst die unterzeichneten Nachträge übergeben und ein zwei Nachträge, die uns unklar waren, nochmals besprochen. Die Garagenkalkulation will Herr Büntig nochmals prüfen und uns eine Rückmeldung hierzu geben, damit wir uns entgültig entscheiden können, ob diese ebenfalls durch SABA errichtet werden soll. Im Weiteren haben wir unsere Raumplanung im Gästebad (nach überlegungsreichen Nächten) nochmals umgekrempelt. Herr Büntig war von der Idee sehr angetan, konnte jedoch noch keine Aussage zur Realisierbarkeit machen, sondern will die Planung erst im Detail prüfen lassen. Sollte unsere Idee umsetzbar sein, dann muss unser Hauswirtschaftsraum zugunsten der Dusche nicht an Platz einbüßen, sondern kann in der Größe der Ursprungsplanung bestehen bleiben. Im Weiteren haben wir nochmals die leidige Problematik "Einbau der Hauseingangstür und der Tore" besprochen. Trotzdem wir die Türen und Tore als Gewerke aus dem Bauvertrag rausgenommen haben, konnten wir Herrn Büntig überzeugen, dass SABA Immobilien uns für die Zeit vom Aufmaß bis zur Lieferung der Hauseingangstür eine Bautür zur Verfügung stellt. Da zeigt sich wieder, dass wir uns in der Frage der Baufirma richtig entschieden haben. SABA hat sich mit uns bisher sehr viel Arbeit gemacht und das Haus bis ins Kleinste sogar kostenmäßig kalkuliert, uns die Kontakte zu den Gewerken verschafft und unsere Sonderwünsche geplant und ausführlich diskutiert. Hierbei darf man nicht vergessen, dass trotzdem wir als unerfahrene und ehrgeizige Bauherrn sicherlich sehr nervig sind, die Mitarbeiter von SABA Immobilien immer freundlich und geduldig auf unsere 100.000 Nachfragen und Änderungen reagiert haben und sich viel Mühe geben, unseren Traum entsprechend unseren Vorstellungen umzsetzen. So war auch das Gespräch mit Herrn Büntig am Dienstag sehr angenehm und freundlich. Bis Freitag wollte er uns die noch fehlenden Zuarbeiten liefern und zu unserer Überraschung nannte er uns bereits den anvisierten Termin für den 1. Spatenstich (15.05.) und wann es dann ungefähr die erste Fete (Richtfest) geben könnte (ca. 22.06.). Mal sehen, ob das klappt. Es ist schon komisch, dass es jetzt einen festen Termin gibt und wie nah dieser doch schon liegt.

Am Mittwoch haben wir vorsichtshalber in Bad Düben bei einem Kaminbauer einen Beratungstermin wahrgenommen. Ich hatte ja so gar keine Lust auf diesen Termin, aber meine bessere Hälfte bestand auf diese Besprechung. Im Nachhinein war es auch gut so, denn der Kamin, den wir uns im Internet ausgesucht hatten, der begeisterte in der Realität keineswegs. Wir haben unser Augenmerk dann auf einen ganz anderen Typen gelegt. Zum Glück wissen wir, was wir zukünftig mal haben wollen, auch wenn der Kamin mit dem Bau zunächst nicht umgesetzt werden sollte. Denn die Einbaueinzelheiten und die technischen Besonderheiten muss man, wenn nicht unnötige Kosten entstehen sollen, bereits in der Errichtungsphase des Hauses berücksichtigen. So wissen wir bereits jetzt, an welcher Stelle das Abgangsrohr für das Kaminrohr zu positionieren ist und dass wir wegen der Lüftungsanlage einen Unterdruckwächter benötigen. Alles in Allem eine sehr nette, ausführliche und informative Beratung.

In der kommenden Woche werden wir dann wohl unseren Grunderwerbssteuerbescheid im Briefkasten finden, da die viermonatige Bearbeitungszeit dann vorüber ist und an Vater Staat ein nettes Sümmchen blättern dürfen. Im Weiteren erwarten wir die letzten Zuarbeiten von Herrn Büntig, vor allem in Sachen Garage, damit sein Kollege Herr Witzsche in die Genehmigungsplanung starten kann und wir wissen, welche Garage wir nun letztendlich bauen werden....und dann? Dann starten wir in die Genehmigungsplanung und die Architektin zeichnet unser Traumhaus für die Behörden das erste Mal.

Es geht also Schritt für Schritt dem Ziel näher. (10.03.2013)

Samstag, 9. Februar 2013

Planung - Sanitär, Elektro, Fliesen und viele Gedanken

In den letzten zwei Wochen ist viel passiert.

Zunächst hatten wir eine Nachbesprechung mit unserem Sachverständigen zum letzten Termin mit unserer Baufirma. Auch er kann die Preisdifferenzen der Garagenkalkulationen bisher nicht nachvollziehen, erachtet die Arbeit der Baufirma und die Vorgehensweise jedoch vom ersten Eindruck her als solide, fundiert und strukturiert. Herr Schneider wird uns auch hinsichtlich der Problematik des Einbaues der Hauseingangtür durch Hörmann zur Seite stehen, damit im Rahmen der Abstimmungen nichts schief gehen kann. Wir sind bereits jetzt froh, einen komptenten Fachmann bereits in der Planung an unserer Seite zu wissen.

Auch SABA war sehr emsig und bemüht. Die endgültige Garagenkalkulation liegt zwar noch immer nicht vor, aber Herr Witzsche hat ganz fleißig gezeichnet und uns die Türproblematik nochmals konkret visualisiert und detaillierte Angaben zu den Maßen gemacht...wenn alle Beteiligten an einem Strang ziehen..dann kann auch nichts daneben gehen. Er wird uns in den nächsten Tagen noch die Farbmuster der Fenster zukommen lassen, damit wir mit Hörmann eine passende Garagentorfarbe und Eingangstürfarbe raus suchen können.
Mit Herrn Büntig hatte meine Frau am Montag ein klärendes aber freundliches Gespräch innerhalb dessen abgestimmt wurde, dass wir die Planung erstmal in Ruhe zuende führen und Herr Büntig, der viel zu tun hat, sein Möglichstes tun wird um die Garagenkalkulation zu erarbeiten. Meine bessere Hälfte wollte nochmals klarstellen, dass wir Weihnachten in unseren eigenen vier Wänden feiern wollen und deshalb entsprechend agieren sollten. Herr Büntig konnte jedoch die zeitlichen Bedenken ausräumen und versprach, diese Zeitvorgabe einzuhalten, anderenfalls hat er drei Gäste mehr an Heilig Abend bei sich zu Hause (wir werden sehen).

Mit dem Bauamt der Stadt Delitzsch wurde nochmals die Dachkonstruktion der Garage abgestimmt, damit bei der späteren Baubeantragung keine Diskrepanzen auftreten. Entgegen aller Vorurteile gegenüber Bauämtern ist festzustellen, dass wir innerhalb eines Tages eine unbürokratische und freundliche Antwort (sogar in schriftlicher Form) erhielten und man dem Bürger hier sehr unterstützend und kooperativ gegenüber tritt.

Der Fliesenleger hat unsere gewünschten Fliesen vorreserviert und alle Fliesencenter im Umkreis sind emsig mit der Suche nach unseren (Ersatz-)Dekorfliesen. Wir hoffen, dass die Bemühungen von Erfolg gekrönt sein werden. Der Fliesenleger hat uns zu sich nach Hause eingeladen, damit wir die eine oder Andere Idee kopieren können und Inspirationen sammeln können.

Mit dem Installateur für die Sanitäranlagen wurde erstmals Kontakt aufgenommen um sich kennen zu lernen und die ersten Rahmenbedingungen abzustimmen. Wir werden eine persönliche Beratung im Sanitärcenter erhalten und dort die konkreten Details besprechen - das ist das mal eine Ansage (im Vergleich zu unserer ersten Sanitärberatung durch das Personal des Sanitäranbieters).

Hinsichtlich etwaiger Maler- und Fußbodenarbeiten (welche wir aus Zeitgründen in Auftrag geben müssen) haben wir ebenfalls einen kompetenten und freundlichen Malermeister gefunden, bei welchem das Angebot auch zur Preisgestaltung in einem angemessenen Verhältnis steht.

Dank Herrn Büntig konnte ich bereits mit dem zukünftigen Elektriker unsere Vorstellungen besprechen und einige Gedanken austauschen. Herr Paatzsch war so nett bei uns zu Haus vorbei zu kommen und alles in Ruhe zu besprechen. Ich denke die Zusammenarbeit wird sich, wenn es so weiter geht, auch in Sachen Elektriker wohl positiv und konstruktiv gestalten. Herr Paatzsch hatte insoweit ein ganzes Paket an guten Ideen dabei. Er wird, wenn wir alle unsere Wünsche schriftlich fixiert haben, uns dann hoffentlich ein attraktives Angebot unterbreiten.

Apropos Kosten, in Sachen Deponierung der abgetragenen Erdmassen können wir durch Inanspruchnahme der in Delitzsch ansässigen Kreiswerke erheblich an Kosten einsparen. SABA kann in diesem Punkt kostenmäßig aus verständlichen Gründen leider nicht mithalten, so dass wir diesen Nachtrag wohl an die Kreiswerke abgeben, dessen Mitarbeiter im Übrigen auch sehr schnell und freundlich unser Anliegen (Angebotserstellung) bearbeitet haben. (08.02.2013)

Planungsgespräch die Dritte

Heute hatten wir unser mittlerweile drittes Planungs- und Beratungsgespräch zur Entwurfsplanung.
Dies war für uns ein willkommener Anlass, unseren Bausachverständigen, Herrn Schneider,
mit einzubeziehen. Zum Einen lernen sich so alle an unserem Bauvorhaben beteiligten Personen gleich zu Beginn kennen und zum Anderen hatte Herr Schneider so manchen wertvollen Hinweis für uns.

Wir sind derzeit dabei, zusammen mit Herrn Witzsche und Herrn Büntig von SABA Immobilien alle
unsere Zusatzleistungen und Sonderwünsche abzustimmen und das Gesamtpaket für unser Hausbauprojekt zu schnüren. Dementsprechend erwartungsvoll sahen wir dem Termin entgegen.
Zunächst wurde uns ein kompletter Ordner mit allen Angeboten zu den von uns gewünschten Angeboten übergeben. SABA hat insoweit unser Anliegen und unseren Wunsch, alle Nachträge in einem Bündel zu erarbeiten (und das waren nicht wenige), problemlos umgesetzt.  Da kommt wieder eine schöne Wochenendarbeit auf uns zu. Alle Angebote müssen geprüft und durchgesehen werden. Aber das ist ja auch gerade, was Spaß macht.

Ein entscheidender Punkt war unsere Hauseingangstür. Da wir diese aus den Bauleistungen von
SABA Immobilien herausnehmen und uns die Hauseingangstür direkt bei Hörmann besorgen wollen,
müssen wir uns hier genau mit SABA und Hörmann abstimmen. So soll der komplette Einbau von
Hauseingangstür und Seitenteil inklusive aller Abdichtungen von Hörmann übernommen werden.
Dabei ist für uns die Höhe des Fußbodenaufbaus von entscheidender Bedeutung. Laut SABA beträgt dieser insgesamt 15 cm. Da auch das Bodeneinstandsprofil durch Hörmann geliefert und montiert werden soll, muss dieses Maß genau passen. Anderenfalls läuft man Gefahr, dass am Ende die Türschwelle zu niedrig ist und die Tür nicht richtig auf geht. Wir hatten so unsere Zweifel, ob es trotz Fußbodenheizung bei den angegebenen 15 cm bleibt.
Also zu Hause noch mal in den Bauwerksvertrag geschaut, selbst gerechnet und im Internet nach allem Möglichen, was sich Bodeneinstandsprofil oder Türschwelle nennt, gesucht. Nun, ein bisschen schlauer sind wir mittlerweile schon, aber zur Sicherheit lieber noch mal per E-Mail an SABA und Hörmann nachfragen.

Ein kleiner Schock ereilte uns bei der Durchsicht der Garagenkalkulation.
Diese soll nun über 8.000 Euro teurer werden, als ursprünglich angeboten. Da waren wir erst einmal
ziemlich ratlos. Woher kommen diese Mehrkosten??? Hier sehen wir noch deutlichen Klärungsbedarf. Aber wofür brauchen wir denn unbedingt eine Dachkonstuktion aus Stahlbeton??
Sicherlich, in unseren ersten Ideen hatten wir überlegt, das Garagendach später einmal als Dachterasse nutzen zu können. Aber davon hatten wir aufgrund baurechtlicher Anforderungen bereits im ersten Planugsgespräch Abstand genommen.
Also nochmal: Wir möchten ein ganz normales Garagendach haben, welches selbstverständlich alle normalen Belastungen, wie Schnee, Regen, etc. aushält und dennoch möglicht preisgünstig ist.
Sollte doch eigentlich kein so großes Problem sein.

Auch benötigen wir ein sogenanntes "angedeutetes Satteldach" am Rand der Garage.
Herr Witzsche hat sich hier echt viel Mühe gemacht und ein kleines Satteldach entworfen, welches vorn auf dem eigentlichen Garagendach aufgesetzt wird. Aber brauche ich dieses "Dreieck" wirklich, oder reichen nicht einfach nur zwei- bis drei Ziegelreihen, welche von der Straßenseite aus das Dach andeuten, völlig aus?

Es tat uns ja fast schon ein bisschen leid.
Da haben wir endlich alle Angebote in gebündelter Form zusammen und dann haben wir immer noch Änderungswünsche. Aber so ist es eben. Jetzt warten wir noch auf die Neukalkulation der Garage mit einem normalem Holzdach und eine Anpassung der Mehrkosten für die Fenster. Dann sollte es endlich so weit sein, dass wir alle Nachträge und Sonderwünsche zusammen haben und in die Baugenehmigungsplanung gehen können. (24.01.2013)

Irgendwo klemmt es....

Die dritte Kalenderwoche im neuen Jahr ist schon angebrochen. Bereits im März sollte es nach unseren Vorstellungen losgehen. Aber irgendwie geht es momentan nicht weiter. Die Kalkulationen, welche uns Herr Büntig eigentlich zu Beginn dieser Woche zugesagt hatte, liegen noch immer nicht vor und werden aufgrund dessen Herr Büntig noch Schulung hat, diese Woche auch nicht fertig. Also musste mangels Vorlage der Kostenkalkulationen der erneut für Freitag (18.01.) angedachte Termin abgesagt werden. Wo der Hase im Pfeffer steckt, ist uns noch nicht ganz klar. Also haben wir eine Mail an SABA geschickt und mit leichten Nachdruck unser Unverständnis zum Audruck gebracht...ist es ein Kommunikationsproblem, ein Verständnisproblem, sind wir zu konkret oder zu anspruchsvoll??? Wir haben keine Ahnung. Im Rahmen eines draufhin geführten Telefonats versprach uns Herr Steyer eine unverzügliche Rücksprache mit den zuständigen Mitarbeitern unter Einbeziehung der Geschäftsführung...wow, wir wollten doch nur nachfragen und man nimmt unsere Anliegen hier offensichtlich sehr ernst und ist um eine Klärung sehr bemüht. Ende der Woche erfolgte dann der Rückruf durch Herrn Witzsche, welcher um einen neuen Gesprächstermin bat und uns hinsichtlich unserer Bedenken im Zeitbudget beruhigte. Am 24.01.2013 werden wir dann die genaue Vorgehensweise abstimmen und die vorzunehmenden Arbeitsschritte im Detail besprechen...das ist doch ein guter Vorschlag. Man kommt uns sogar so weit entgegen, dass die Besprechung in Wiederitzsch im Musterhaus stattfindet, was für uns enorm an Zeitersparnis bedeutet. (18.01.2013)