Samstag, 9. Februar 2013

Dekorfliese Engers Esprit..die Nadel im Heuhaufen

Einfach mal bei einigen Fliesenanbietern anrufen und die gewünschten Dekorfliesen werden sich schon auftreiben lassen...so zunächst der Plan. Viele Anbieter kannten die Kollektion und haben diese auch vertrieben...aber keine mehr da. Gefühlte hundert tausend Telefonate später hatte ich ganze vier Fliesen ausfindig machen können. Den zukünftigen Fliesenleger hatte ich auch angespitzt und das Fliesencenter legte sich zudem mächtig ins Zeug. Das Ergebnis war phänomenal: ganze 10 Fliesen im gewünschten Dekor...nach unseren Planungen dürfte das reichen. Auch der Fliesenleger hat noch mal fleißig gerechnet und bestätigte diese Zahl. Meine bessere Hälfte würde gern noch mehr dekorieren und dann die Befürchtung, dass mal eine Fliese bricht...also telefonieren bis die Leitungen qualmen. Man ist überall sehr bemüht. Nach zwischenzeitlichem Stand hat ein Fliesencenter den Hersteller auf einer Messe ansprechen können und dieser wird alle belieferten Firmen anschreiben und nach Restbeständen fragen...vielleicht haben wir Erfolg. (18.01.2013)

Das Haus noch in der Planung..aber Möbelkauf schon heute

Sicherlich wird uns der Eine oder Andere für etwas beknackt halten. Wenn man jedoch weiß, dass man im laufenden Jahr ein eigenes Heim errichtet und hierfür die eine oder andere Anschaffung von Nöten ist, empfiehlt es sich aus unserer Sicht bei den Möbelhausaktionen, welche vornehmlich zu Beginn eines jeden neuen Kalendejahres besonders lukrativ sind, zuzuschlagen. Die favorisierten Waschtische hätten wir zum Normalpreis sicherlich nicht erstanden...aber mit satten Rabatten, einem netten Verkäufer und etwas Verhandlungsgeschick werden auch diese erschwinglich. Ebenso verhielt es sich mit dem neuen Zimmer für den Lütten, der ja kein Baby mehr ist und langsam ein Zimmer für "Große" braucht. Wenn wir Glück haben, dann reicht das alte Bett noch gerade so bis zum Umzugstermin.

Apro po Termine... Abruftermin, Bestelltermin, Liefertermin..hoffentlich geht dann in dem ganzen Bauchaos nichts schief, zumal ja auch die bereits Ende letzten Jahres (ebenfalls im Rahmen einer Rabattaktion) erworbene Küche in die ganzen Planungen einbezogen werden muss...wir werden sehen. (12.01.2013) 

Die Qual der Wahl..kein Thema für uns

Nachdem Herr Büntig die fehlenden Kalkulationen im Laufe dieser Kalenderwoche nicht erstellen konnte, da ihm die Angebote noch nicht vollständig vorlagen, haben wir den ursprünglichen Planungstermin erstmal um eine Woche vertagt. Da wir unser Kind aber gut untergebracht hatten, machten wir uns auf den Weg zur Sächsischen Haustechnik und zum Fliesencenter.

Der Besuch beim Sanitärausstatter verlief gelinde gesagt etwas seltsam. Wir meldeten uns, wie uns Frau Steyer mitgeteilt hatte, als Kunden von Town und Country und wünschten eine kompetente Beratung. Abgesehen davon, dass man uns nicht genau sagen konnte, welche Ausstattung die bauvertragliche Standartvariante ist, war man offensichtlich auch nicht gewillt, den Kunden zufriedenstellend zu beraten. Die junge Dame, welche leicht genervt erschien, verwies lapidar auf die Tatsache, dass sie erst seit zwei Wochen ihre Tätigkeit ausübe und überhaupt nicht wisse, wie das Alles hier läuft. Für uns als Kunden eine nur wenig befriedigende Lösung. Zum Glück sind wir ja (noch) nicht in zeitlichen Zwängen und können es gut und gerne auf einen weiteren Versuch ankommen lassen, zu dem wir dann hoffentlich eine fachlich fundierte Beratung einer engagierten und kundenorientierten Fachkraft erhalten...man sollte ja jedem eine zweite Chance geben.

Die Audienz beim Fliesencenter schien zunächst ein voller Erfolg zu sein...obwohl man immer liest, dass die Fliesenwahl die schwerste Entscheidung ist. Wir wollten eigentlich nur mal schauen und ein Gefühl für das Angebot gewinnen. Aber schwuppsdiewupps standen wir vor einem Fliesenmuster und wussten sofort, wie unser Gästebad zukünftig aussehen soll. Ähnlich verlief es mit den Bodenfliesen für Flur, Küche, Hauswirtschaftsraum usw. Eine Nachfrage bei der Kundenberaterin, welche, trotzdem sie alle Hände voll zu tun hatte, sich jedem Kunden mit Engagement und Fachwissen widmete, führte im Ergebnis dazu, dass alle Fliesen im aktuellen Sortiment angeboten werden und wir diese zum entsprechenden Zeitpunkt auch ohne Weiteres bestellen können.
Die Frage der Badfliesen gestaltete sich da schon wesentlich schwieriger. Meine Frau, die sich vor Begeisterung kaum noch einkriegte hatte sie gefunden...die perfekten Fliesen für das Familienbad. Siegessicher fragten wir wieder die nette Beraterin..nein, das darf echt nicht wahr sein. Die Marmeladenschnitte fällt immer auf die Marmeladenseite und die Fliesen werden nicht mehr produziert. Also noch mal ganz langsam zum Mitmeißeln: unsere Traumfliesen werden nicht mehr hergestellt, Restbestände sind zwar noch vorhanden, aber mit den tollen Dekorfliesen sieht es eher eng aus. Wir sind ja nicht auf den Kopf gefallen...wenn nicht hier, vielleicht gibt es diese Fliesen noch bei einer Ihrer anderen Geschäftsstellen...leider Fehlanzeige. Eine Alternative kommt jedoch nicht in Betracht, denn wenn die bessere Hälfte sich was in den Kopf gesetzt hat, dann kann man sie davon nicht abbringen...also werd ich mich wohl oder übel mal kundig machen.

Für zukünftige Häuslebauer sei hinsichtlich der Fliesenpreise jedoch schon mal vorweg gesagt, dass die veranschlagten Kosten im Bauvertrag sehr knapp bemessen sind und man auf jeden Fall hier eine gehörige Schippe drauf legen muss. Man findet zwar sogenannte Nullachtfünfzehn-Fliesen zum kalkulierten Preis...aber wer hat schon Lust sich zukünftig jeden Tag zu sagen...hätte ich mal, zumal Fliesen nicht so ohne Weiteres auszutauschen sind. (11.01.2013)

Die Entwurfsplanung beginnt

Nachdem die Finanzierung gesichert und der Grundstückskauf abgeschlossen ist, kann es jetzt auch in die eigentliche Planungsphase für unser Traumhaus gehen.
Wir haben schon mal über den Grundrissen gesessen, manche Nacht überlegt und studiert.
Alles hin und her geschoben und doch wieder verworfen.
Nachdem wir uns nun schon recht detailliert im Klaren sind, was wir alles möchten und wie unser Traumhaus aussehen soll, gilt es jetzt alles mit SABA Immobilien abzustimmen und vielleicht noch die eine oder andere interessante Idee mitzunehmen.Wir warten derzeit auf die detaillierten Angebote für unsere doch recht vielen Sonderwünsche und hoffen, dass unser Budgetrahmen nicht gleich am Anfang gesprengt wird.
Auch von der bisherigen Planungsberatung bei SABA Immobilien können wir bis jetzt nur Positives berichten.
Nachdem wir, wie schon berichtet, das erste interessante Planungsgespräch bei SABA Immobilien in Pegau hatten, erhielten wir einige Zeit später die ausgearbeiteten Unterlagen und die zugehörigen Skizzen von unserem Traumhaus.
Nachdem wir erstmal ein paar Nächte darüber geschlafen hatten, waren wir der Ansicht, vor den weiteren Planungen zuerst einmal den Grundstückskauf abzuschließen und uns darauf zu konzentrieren.
Aber dennoch war unser guter Freund, der spitze Bleistift, unser treuer Begleiter.
So wurde jeder Raum nochmal detailliert zu Hause durchgegangen und alle Besonderheiten und Extrawünsche aufgeschrieben. Nachdem dann die ersten Kostenangebote von Herrn Büntig gekommen sind, wurde erst mal das Budget überprüft. Bis jetzt sieht alles noch ganz gut aus, aber einige Angebote fehlen ja noch. An dieser Stelle nochmal recht herzlichen Dank an Herrn Büntig für die konstruktiven Gespräche bis kurz vor Weihnachten.
Morgen sollen wir dann die komplette Kalkulation erhalten und dann haben wir wieder eine schöne Wochenendbeschäftigung. Es macht einfach Spaß an unserem Projekt "Traumhaus" zu arbeiten und möglichst viele eigene Ideen einfließen zu lassen.
Ende nächster Woche soll dann das nächste Planungsgespräch bei SABA Immobilien stattfinden, wo wir nach unseren Vorstellungen die Entwurfsplanung bald abschließen möchten. (06.01.2013)

Garagenkalkulation

Die Kalkulation für die Garage liegt vor...und dem Himmel sei dank... SABA-Immobilien hat mit der Kostenaufstellung nachezu die zuvor geschätzte Summe getroffen. An der einen oder anderen Stelle bedarf es noch einiger Abstimmung (beispielsweise müssen nach unserem Dafürhalten noch Lüftungssteine vorgesehen werden und wurde eine Durchgangstür noch nicht in die Kalkultaion eingestellt). Da werden wir Herrn Büntig wohl noch mal etwas Arbeit machen und in diesem Zusammenhang auch an die anderen Korrekturen der Nachträge erinnern. Aber wie sagt man so schön...der Weg ist das Ziel und die Mitarbeiter von SABA haben glücklicherweise eine Engelsgeduld mit unseren (wohl doch schon sehr konkreten) Vorstellungen und haben es sich offensichtlich zum Ziel gemacht, die Vorstellungen des Kunden in vollem Umfang umzusetzen. (05.01.2013)

Der Grundstückskauf

Es ist endlich soweit, nachdem Mitte November die langersehnte Finanzierungsbestätigung erhalten hatten, ging es in die heiße Phase des Grundstückskaufs.

Bezüglich der Erschließungsmodalitäten waren zwar im Vorfeld noch einige Dinge mit dem Liegenschaftsamt zu klären und zu besprechen, aber auch hierbei können wir letztendlich die beteiligten Mitarbeiter nur loben.
Man ist uns immer fair und sachlich gegenüber getreten und hat eine für alle Beteiligten annehmbare und zufriedenstellende Lösung gefunden. An dieser Stelle nochmals einen herzlichen Dank für die konstruktive Zusammenarbeit.

Zwischenzeitlich hatten wir uns selbst um einen Notartermin bemüht und diesen mit dem Liegenschaftsamt abgestimmt, so dass wir Anfang Dezember endlich unser Traumgrundstück notariell erwerben konnten.

Ich muss sagen, neben dem Termin zur Kreditvertragsunterschrift war dies sicherlich einer der bewegendsten Momente der letzten Monate. Ich habe selten jemanden so schnell, so viel Text, vorlesen gesehen.

Einige Tage später kamen auch schon die ersten Unterlagen vom Notar und auch gleich die erste Rechnung.
Jetzt haben wir also schon die erste Zahlung für unser Projekt "Traumhaus" angewiesen. Irgendwie seltsam.
Naja, die erste Rechnung bleibt sicherlich in Erinnerung, es sollen ja noch unzählige folgen, so dass es sicherlich irgendwann zur Normalität werden wird.

Inzwischen haben wir die Zahlungsaufforderung für den Grundstückspreis erhalten und diese gleich an unsere Bank weitergeleitet.

Wir fühlen uns zumindest schon mal als stolze Grundstücksbesitzer und fahren schon mindestens einmal die Woche vorbei. Einfach zum Schauen, Fühlen und schon mal die ersten netten Kontakte knüpfen. (25.12.2012)

Mittwoch, 7. November 2012

Bürokratie...Banken und Papier

Nachdem wir nun endlich nach ewig langer Prüfungszeit die Finanzierungsbestätigung der Bank erhalten haben, kann es jetzt also richtig losgehen. Unser Wort des Jahres 2012 ist insoweit "Kubaturberechnung". An diesem bautechnischen Begriff hing der Erfolg unseres Vorhabens. Nur soviel sei gesagt, für die Kubaturberechnung eines Kreditinstitutes war unsere Garagenplanung nahezu tödlich, denn es handelt sich bei dieser um keinen Wohnraum und die Banken wollen lediglich umbauten Wohnraum finanzieren...egal...wir haben die Zusage.

Nachdem wir, wie schon berichtet, das erste Planungsgespräch bei SABA Immobilien in Pegau absolviert hatten, folgen jetzt die nächsten Schritte.

SABA war im Vorfeld bereits aktiv und hat sich unser Grundstück angeschaut.
Das Haus wurde auf dem Grundstück schon mal eingemessen und abgesteckt.
Da bekommt man zum ersten Mal einen Blick dafür, wie es später einmal auf unserem Grundstück aussieht.
                                    die Umrisse unseres Traumhauses (siehe die roten Pflöcke)

Als Nächstes gehen die Ergebnisse des Planungsgespräches an die Architektin, um aus unserer bisherigen Wunschliste die ersten Pläne und Bauunterlagen zu erstellen.
Auch wurde der Auftrag für das Baugrundgutachten erteilt und der Kontakt zu den einzelnen Versorgungsträgern hergestellt. In circa 2 - 3 Wochen treffen wir uns dann erneut mit SABA und diskutieren die erstellten Baupläne und eventuell zu erwartenden Mehrkosten.

Hinsichtlich der Grundstückserschließung sind wieder leichte Diskussionen mit der Behörde aufgetreten. Abwasser und Schmutzwasser liegen mittlerweile ja bereits auf dem Grundstück. Die weiteren Erschließungsmedien sollten auch auf das Grundstück gelegt werden...so jedenfalls die Absprache vor wenigen Wochen. In einem ersten Telefonat mit dem zuständigen Mitarbeiter der Stadt hörte sich das heut bereits wieder etwas anders an. Die Erschließung sei gegeben, denn die Leitungen liegen in der Straße an. Vielleicht war es heut zu früh oder der Kaffee war im Amt einfach zu kalt, es gab jedenfalls reichlich Gesprächsstoff. Der zuständige Mitarbeiter der Derawa konnte sich glücklicherweise noch an uns erinnern und hat mit der Stadt nochmals gesprochen. Summa Summarum soll es jetzt einen Preisnachlass auf den Kaufpreis des Grundstückes geben. Wir hoffen, dass sich die Stadt demnächst intern mit den zuständigen Versorgungsträgern abstimmen kann und wir endlich einen Notartermin ins Auge fassen können. Aber Eins muss man der Behörde lassen. Sie hat ohne Diskussionen bereits mündlich zugestimmt, dass wir auf dem Grundstück loslegen können. Wir werden uns das sicherlich noch schriftlich bestätigen lassen (bevor der Kaffee wieder kalt ist).

Mit dem zuständigen Bauordnungsamt gab es auch schon einen ersten konstruktiven Telefonkontakt. Im Bebauungsplan steht hinsichtlich der Dachgestaltung für die Garage die auslegungsbedürftige Formulierung "angedeutetes Satteldach". Die Bedingungen im Bebauungsgebiet, die sich sehr different in der Ausgestaltung der Garagendächer darstellen, führten auch zu keiner eindeutigen Begriffsbestimmung. Doch die zuständige Mitarbeiterin war sehr freundlich und half insoweit weiter, als sie mitteilte, dass es hinsichtlich der Dachgestaltung der Garage ausreichend sei, dass ein Bezug zum Dach erkennbar ist. Es sind also keine weitergehenden Probleme zu erwarten, wenn wir ein Dach mittels drei Ziegelreihen auf der Garage andeuten würden. Im Ergebnis hier also alles paletti. (07.11.2012)